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Wichtige Insekten fördern
Vor Freude ganz aus dem Pollenhöschen

Das Imkerehepaar Susanne und Jürgen Schneider (Bildmitte) freut sich über die Unterstützung des VdK Lautenbach (Sigmund Benoist und Ortwin Wild) für den geplanten Bienenlehrpfad.
Das Imkerehepaar Susanne und Jürgen Schneider (Bildmitte) freut sich über die Unterstützung des VdK Lautenbach (Sigmund Benoist und Ortwin Wild) für den geplanten Bienenlehrpfad. FOTO: Peter Henn
Lautenbach. Der VdK Lautenbach unterstützt den geplanten Bienen- und Naturlehrpfad zweier Freizeitimker.

) Die Lautenbacher Freizeitimker Susanne und Jürgen Schneider planen einen Bienen- und Naturlehrpfad. Jetzt besuchte sie eine Delegation des VdK Ortsverband Lautenbach an einem ihrer Bienenstände, um sich über den Stand der Umsetzung zu informieren. Im Gepäck dabei hatten die VdKler einen Check in Höhe von 150 Euro. Jürgen Schneider erklärte: „Zur Startfinanzierung hat uns Umweltminister Reinhold Jost bereits Anfang des Jahres einen Check geschickt.“


Einige Lautenbacher Unternehmen, aber auch Vereine und Parteien wollen das Projekt ebenfalls unterstützen. Vom VdK sei jetzt die erste Spende gekommen, berichtet Jürgen Schneider mit Freude. Und weil bestes Flugwetter für die Bienen war, summte und brummte es an den Fluglöchern heftig. „Die gelb-gefüllten Pollenhöschen deuten auf den Blütenstaub der Herbstastern hin, die zurzeit allerorts blühen. Und der gelb-braune Pollen stammt wahrscheinlich von Efeublüten“, wissen die Schneiders zu berichten. „Wollt ihr den mal probieren“, fragte Jürgen Schneider, der auf dem Varroa-Schieber auf einige Pollensäckchen deutete, die seine sechsbeinigen Mitarbeiterinnen verloren haben.

Die interessierten Vorstandsvorsitzenden Ortwin Wild und Sigmund Benoist sowie Peter Henn zögerten nicht und probierten zudem noch Propolis, das der Imker ganz frisch vom Rand einer Beute entnommen hatte. Mit der abschließenden Fachsimpelei über die Problematiken Varroa-Milbe, Futternot der Bienen – gerade im ländlichen Raum – und die negativen Einflüsse von Insektiziden sowie Pestiziden klang der Besuch bei den Bienen am Schneckenweg aus.