Die IGBCE Ottweiler hat jetzt langjährige Mitglieder geehrt. Foto: Willi Hiegel

Zusammen für gemeinsame Ziele eintreten

Lautenbach. Die IGBCE Ottweiler, dazu gehören die Ortsteile Mainzweiler, Steinbach, Fürth und Lautenbach, ehrte in Lautenbach kürzlich 13 langjährige Mitglieder. Der Vorsitzende Daniel Deckarm begrüßte neben den Jubilaren auch Christian Petry, seit 2014 Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 1999 Ortsvorsteher von Welschbach, und seinen Vorgänger im Amt, Jörg Damann. Deckarm würdigte in der Feierstunde die Arbeit der Gewerkschaft und die Treue der Mitglieder. "Nur wer zusammen für die gemeinsamen Ziele eintritt, kann etwas erreichen. Das kommt heute vielen Menschen zu Gute", sagte er. Seit 60 Jahren dabei sind: Manfred Emig, Werner Neu, Gerhard Wagner und Heinz Wagner. Waldemar Merkel kann auf 50 Jahre zurückblicken. Dazu wurden vier IGBCE-Mitglieder für 40 Jahre geehrt und zwei für 25 Jahre. von himehr

Die erfolgreichen Ottweiler Tischfußballspieler (v.l.): Wolfgang Lawall, Claus Cornelius, Josef Cornelius und Stephan Peter. Foto: Lawall

Cornelius-Brüder bei der Tischfußball-WM dabei

Ottweiler. Vor Kurzem fand im französischen Saint Quentin das erste Turnier der World-Series der International Table Soccer Federation (ITSF) statt. Nach der WM ist vor der WM war die Devise der angereisten Ottweiler Tischfußballer. Sie wollten in Frankreich die erste Chance zur Qualifikation für die Weltmeisterschaften 2019 in Spanien nutzen. Bereits am ersten Tag waren Claus und Josef Cornelius im Senioren-Nationalteam im Einsatz. Die Franzosen wehrten sich an ihrem Heimtisch heftig, mussten allerdings nach verlorenem dritten Satz dem deutschen Team gratulieren. Die erste Goldmedaille für die Ottweiler. Einen Tag später standen die Einzeldisziplinen auf dem Spielplan. Da lief es für die Ottweiler Spieler nicht so gut. Am weitesten drang noch Claus Cornelius vor. Er schied im Viertelfinale aus und musste sich mit Platz fünf begnügen. von redmehr

„Matthieu gräbt“: Krimi-Autor liest im Schulmuseum

Ottweiler. Der saarländische Autor Michael Schmitt ist in der Reihe der Lesungen "Mordfälle im Schulmuseum" am Sonntag, 28. Mai, um 11 Uhr, im saarländischen Schulmuseum, Goethestraße 13, zu Gast. Er stellt dort seinen Saarland-Krimi "Matthieu gräbt" vor: Der Foto-Journalist Matthieu ist im Archäologie-Park Bliesbruck-Reinheim unterwegs, um für ein Magazin neuestes Bildmaterial zu schießen. Auf seiner Suche nach Motiven findet er die Leiche eines jungen Mannes. Aber die offiziellen Ermittlungen verlaufen dem Fotografen zu schleppend - er macht sich selbst auf die Suche. von redmehr

HSG Ottweiler schafft den Aufstieg in die Oberliga nicht

Ottweiler. Die Handball-Damen der HSG Ottweiler/Steinbach haben die Überraschung verpasst. Im dritten und entscheidenden Spiel in der Oberliga-Relegation unterlag die Mannschaft von Trainer Guido Esseln am vergangenen Samstag der zweiten Garde der DJK/MJC Trier mit 18:24. Schon in Halbzeit eins lag Ottweiler 3:10 zurück. Die HSG kämpfte sich zwar bis auf 17:17 heran, musste Trier am Ende aber ziehen lassen. Esseln betont, dass es keine Schande sei, gegen Trier zu verlieren. "Das ist die Reserve der zweiten Bundesliga. Sie sind wesentlich professioneller aufgestellt", erklärt er und zieht daher trotz des Ausscheidens ein positives Fazit: "Die Aushängemannschaft von Ottweiler ist die Frauenmannschaft. Mit dem Erringen der Saarlandmeisterschaft gehört die Mannschaft zu den sechs besten Frauenmannschaften im Saarland. Das muss man wertschätzen und anerkennen." von jhlmehr

Handballerinnen brauchen einen Sieg gegen Trier

Ottweiler. Diesen Samstag um 16.45 Uhr empfangen die Damen der HSG Ottweiler/Steinbach im letzten Spiel der Oberliga-Relegation die DJK/MJC Trier in der Seminarsporthalle. Für Guido Esseln wird es das letzte Spiel als Trainer der Mannschaft sein, die er zum Saarlandliga-Titel geführt hat. Er beendet nach dem Spiel seine Trainerkarriere. Soll es zum Aufstieg reichen, müsste Ottweiler mit vier Toren Unterschied gegen die Miezen gewinnen. "Trier wird ein ganz dicker Brocken, sie haben die Rheinlandliga zu Null gewonnen", beschreibt er den Gegner. "Wir werden alle Kräfte mobilisieren. Die Mannschaft ist heiß und will das Spiel gewinnen", verspricht Esseln, der studienbedingt auf Anna Schlegel und Sinah Clos verzichten muss. Für sie rücken Spielerinnen der zweiten Mannschaft nach. "Ich erwarte viele Zuschauer. Das Spiel soll ein kleines Dankeschön an die Fans werden. Für uns heißt es morgen: Rüstung an, Visier runter". von jhlmehr