| 00:00 Uhr

Zwingende Chancen waren Mangelware

Der Neunkircher Tim Cullmann (rechts), hier gegen Michael Ogrodniczek, bereitete mit einem Doppelpass das 1:0 vor. Foto: Burgardt
Der Neunkircher Tim Cullmann (rechts), hier gegen Michael Ogrodniczek, bereitete mit einem Doppelpass das 1:0 vor. Foto: Burgardt FOTO: Burgardt
Neunkirchen. Der SV Röchling Völklingen bot im Auswärtsspiel bei Borussia Neunkirchen zwar eine schnelle und unterhaltsame Partie, gefährlich vor das gegnerische Tor kam der Oberligist aber selten. Mehr als ein 2:2 (1:2) sprang nicht heraus. Sebastian Zenner

282 Zuschauer im Neunkircher Ellenfeldstadion konnten sich am Samstag über einige Heimkehrer freuen. Fußball-Oberligist SV Röchling Völklingen war im letzten Ligaspiel vor der Winterpause bei Borussia Neunkirchen zu Gast - und hatte mit Athanasios Noutsos, Alpcan Ömeroglu, Pascal Stelletta und Mersad Mehmedovic vier Spieler mitgebracht, die noch vor kurzem das Trikot der Borussia trugen. Die Vier durften sich später mit einem Punkt von ihrer früheren Spielstätte verabschieden - das Spiel endete 2:2 (1:2).

Es dauerte nur sechs Minuten, bis die Gastgeber mit 1:0 in Führung gingen. Linksverteidiger Tim Cullmann erkämpfte sich den Ball und konterte per Doppelpass mit Felix Dausend. An der Strafraumkante bekam Dausend den Ball wieder und schloss den Angriff mit einem satten Flachschuss ins rechte Toreck ab. Für Völklingen verwertete Xavier Novic eine Flanke von Linksaußen Fatih Günes (14.) zum 1:1.

Neunkirchen brauchte ein paar Minuten, um sich vom Ausgleich zu erholen, legte aber in der 28. Minute nach. Schmitt erkämpfte sich auf Höhe der Mittellinie gegen Völklingens Vedran Ivankovic den Ball, startete bis in den Strafraum durch, wo er mit einer starken Flanke von halbrechts Andreas Haas am zweiten Pfosten bediente, der zum 2:1 einköpfte. Die unterhaltsame Partie, deren Niveau klar besser war als der seifige Rasenplatz, wurde nach der Pause körperbetonter, ohne dabei an Tempo zu verlieren. Völklingen kam aber gegen die gut organisierte Neunkircher Defensive nicht zu zwingenden Chancen. Das 2:2 war eine Zufallsproduktion: Eine abgefälschte Flanke von Holger Klein segelte auf den Kopf des Borussen Levan Iashvili und sprang von dort aus zurück in den Neunkircher Fünfmeterraum, wo der Völklinger Yannick Nonnweiler unbedrängt vollendete (71.).