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Blaulicht
Entwarnung: Keine Gefährdung  durch Gefahrgut-Lkw

FOTO: dpa / Carsten Rehder
Sinnerthal. Großes Aufgebot an Hilfskräften in Sinnerthal am frühen Abend: Verdacht auf Probleme mit einem Gefahrgut-Transporter.

Entwarnung von der Polizeiinspektion Neunkirchen  gab es für die Presse kurz nach 19 Uhr. Rund zwei  Stunden vorher hatte Sirenen- und Martinshorngeheul  für Aufmerksamkeit gesorgt. Der Vorfall laut Schilderung der Polizei: Bei der Rettungsleitstelle war ein „medizinischer Notfall“ in einer Spedition im Industriegebiet von Sinnerthal gemeldet worden. Der Fahrer eines Gefahrgut-Lkw  hatte nach Öffnen des Aufliegers einen Schwächeanfall erlitten. Was den Verdacht nährte, giftige Substanzen seien aus dem Lkw ausgetreten. Die Feuerwehr rückte mit ihrem Gefahrstoffzug aus, auch die Polizei war wegen möglicher Sicherungsmaßnahmen vor Ort. Eine Kontrolle durch Experten erbrachte allerdings keine Hinweise auf eine Gefährdung für Menschen oder Umwelt, so die Polizei auf Nachfrage der SZ.  Die Ursache für die gesundheitlichen Probleme des Fahrers des Gefahrgut-Transporters werden noch geklärt.