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Neue Gesichter bevölkern den Kreis

Neue Gesichter bevölkern den Kreis

Die SZ hat bei den sieben Städten und Gemeinden im Kreis Neunkirchen nachgefragt: Wie viele Geburten, Sterbefälle, Hochzeiten, Zuzüge und Wegzüge verzeichneten die Ämter vergangenes Jahr?

 Genau 100 Eppelborner erblickten im vergangenen Jahr das Licht der Welt.
Genau 100 Eppelborner erblickten im vergangenen Jahr das Licht der Welt.

Die Bevölkerung nimmt stetig ab, immer mehr Menschen zieht es von ländlichen Gebieten in die großen Städte und Heiraten ist für viele eine längst überholte Tradition - so düster blicken viele Statistiker auf die gesamtdeutsche Bevölkerung. Doch wie sieht es im Kreis Neunkirchen aus? Hier die Auswertung von der größten zur kleinsten Stadt/Gemeinde:

Die Stadt Neunkirchen verzeichnet nach Jahren des Sinkflugs in Sachen Bevölkerung eine positive Entwicklung (wir berichteten). Das bestätigt auch die Anzahl der zugezogenen Einwohner, die mit 3890 deutlich über der Zahl der Wegzüge (2935) liegt. In diesen positiven Trend reihen sich auch die 387 neugeborenen Neunkircher ein. 237 Paare gaben sich vergangenes Jahr das Jawort. Insgesamt sind 633 Neunkircher Bürger gestorben.

Auch die mit 17 337 Einwohnern zweitgrößte Gemeinde Eppelborn hat mit 875 Zugezogenen viele neue Einwohner gewonnen, 686 Bürger kehrten der Gemeinde den Rücken. Bei den Geburten verzeichnet Eppelborn eine Punktlandung: 100 Neugeborene sorgen in der Gemeinde für frischen Wind. Es wurden 93 Ehen geschlossen, 65 davon auf dem Schloss Buseck und zwei im Landhotel Finkenrech. 233 Eppelborner starben vergangenes Jahr.

Die Gemeinde übertrifft die Eppelborner in Sachen Geburten knapp - 110 neue Bürger kamen 2015 auf die Welt. 821 neue Gesichter zählt die Gemeinde durch Zuzüge, von 659 Einwohnern musste sie sich verabschieden. 90 Eppelborner gaben sich vergangenes Jahr das Jawort. 218 Gemeindebewohner starben.

1105 Menschen zogen 2015 nach . In diesen Einwohneranstieg reihen sich auch 115 Neugeborene ein. In der Gemeinde wurden außerdem 59 Hochzeiten gefeiert. Verluste hatte Schiffweiler durch 835 weggezogene Bürger und 243 Verstorbene zu verzeichnen.

Eine Besonderheit hat die Stadt zu vermelden: Als einzige Gemeinde im Kreis Neunkirchen zählte sie 2015 mehr Wegzüge (638) als Zuzüge (630). Einen Grund zur Freude bieten dagegen die insgesamt 73 Geburten und 110 Hochzeiten . Die Anzahl der Hochzeiten sei "seit vielen Jahren die höchste", schreibt das Ottweiler Standesamt. 281 Bürger sind vergangenes Jahr gestorben. hat vergangenes Jahr 867 neue Einwohner bekommen - 673 zogen aus der Gemeinde weg. Zugezogene und 93 Geburten ließen die Einwohnerzahl ansteigen. 224 Bürger sind in Spiesen-Elversberg 2015 gestorben. Das Jawort gaben sich 47 Paare.

, an der Einwohnerzahl gemessen die kleinste Gemeinde im Kreis Neunkirchen , hat vergangenes Jahr 675 neue Einwohner durch Zuzug gewonnen - 540 Einwohner zogen weg. Merchweiler konnte sich über 68 Geburten und 55 Eheschließungen freuen. 168 Gemeindebewohner starben.

Werden alle Zuzüge, Wegzüge, Geburten und Sterbefälle im Kreis berücksichtigt, steht unterm Strich ein Plus von 843.