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Vom Betsaal über das Stumm-Grab bis zum Warndtdom

Vom Betsaal über das Stumm-Grab bis zum Warndtdom

Die Rundreise unter dem Titel „Kirche-Architektur-Industriekultur“ startet in Saarbrücken. Besucht werden neun sakrale Orte, die Bezüge zur Industrie aufweisen, zum Beispiel die Erbbegräbnisstätte der Familie Stumm.

. Die Evangelische Akademie bietet eine Rundreise mit Delf Slotta zu Kirchenbauten mit industriellen Bezügen im Saarland an. Die Rundreise steht unter dem Titel "Kirche-Architektur-Industriekultur". Sie will Fragen beantworten wie: Kennen Sie die Kirchen St. Lutwinus und St. Josef in Mettlach? Waren Sie schon einmal an der Erbbegräbnisstätte der Familie Stumm auf dem Saarbrücker Halberg? Kennen Sie den Warndtdom in Lauterbach und die Josef-Kirchen in Göttelborn und Fischbach? Wissen Sie, was ein Betsaal war? Und kennen Sie den Engel auf der Denkmalanlage in Schiffweiler, die an das Grubenunglück von 1907 erinnert? Die Industrie und hier vor allem der Bergbau und das Eisenhüttenwesen haben das Saarland entscheidend geprägt.

So verwundert es nicht, dass viele kirchliche Architekturen Bezüge zur Industrie zeigen, wie es in der Pressemitteilung der Akademie weiter heißt.

Diesen Bezügen widmet sich eine Rundreise, zu der für Samstag, 19. März, das Institut für Landeskunde im Saarland und die Evangelische Akademie im Saarland einladen. Diese Ganztagesexkursion wird zu insgesamt neun Kirchen beziehungsweise sakralen Orten führen. Geleitet wird die Tour vom Geografen Delf Slotta, Direktor des Instituts für Landeskunde im Saarland.

Eine Anmeldung zu dieser Fahrt, die von 8 Uhr bis etwa 17.30 Uhr dauern und in Saarbrücken starten wird, ist noch bei der Evangelischen Akademie, Hans Bendzulla, Telefon (0 68 98) 16 96 22, E-Mail:

buero@eva-a.de, möglich. Preis, inklusive Mittagessen: 45 Euro.