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Die Gruppe „Next Generation“ des Lions Club Saar-Ost engagiert sich mit viel Herzblut in sozialen Projekten

Neunkirchen : Junge Patienten beschenkt

Lions-Club-Nachwuchs bringt Freude auf den Kohlhof.

Sie sind jung, ihnen geht es gut. Sie stehen am Anfang ihres Berufslebens oder sind noch im Studium. Die meisten von ihnen haben sich schon während ihrer Schulzeit ehrenamtlich als Jugendbetreuer oder Begleitpersonen bei Jugendfreizeiten engagiert. Die dabei gemachten positiven Erfahrungen wollten sie nutzen und weiterhin in soziale Projekte einfließen lassen. Aber wie? Dank eines glücklichen Umstandes fanden Bianca Felicia Eichhorn, Stefanie Scheja, Ruven Zimmermann und mit ihnen vier weitere Gleichgesinnte eine Heimat im Lions-Club Saar-Ost, der seinerseits junge Leute suchte. Und so konnte Anfang dieses Jahres der deutschlandweit erste Zweig-Club eines Lions-Clubs mit dem Namen „Next Generation“ gegründet werden. Das teilt die Marienhaus-Klinik Kohlhof jetzt mit.

Die Gruppe wollte sofort in die Projektarbeit einsteigen. „Gemäß dem Motto der Lions „we serve“ (wir dienen) haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, Menschen, denen es nicht so gut geht wie uns, eine Freude zu bereiten“, erläutert Bianca Felicia Eichhorn bei der Spendenübergabe. Spontan dachten die jungen „Lions“ an Kinder – Kinder im Krankenhaus – und: an die kranken Kinder in der Marienhausklinik am Kohlhof. Dank der großzügigen Unterstützung durch das Teehaus Gschwender in Saarbrücken und einem zusätzlichen finanziellen Beitrag aus dem Fond des Lions-Club Saar-Ost konnte das Vorhaben trotz Corona-bedingter Schwierigkeiten realisiert werden. „Wir haben einige Zeit damit verbracht, die Papiertaschen zu gestalten, die Inhalte auszuwählen und alle Taschen zu befüllen“, erzählt Stefanie Scheja und Ruven Zimmermann lächelt: Aber nun sei man stolz, dass mehr als 50 Kinder beschenkt wurden.

Frank Kiehl, der als Vertreter der Marienhausklinik die „Überraschungstaschen“ entgegennahm, lobte das großartige Engagement und bedankte sich im Namen der Kinder. Er sei sich sicher, dass „Next Generation“ damit den kleinen Patienten ihren Krankenhausaufenthalt leichter und schöner gemacht hat.