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Löschbezirk Wadrill
Nach zehn Jahren ist das Gerätehaus nun da

Eine Statue des Hl. Florian übergaben Bürgermeister Jochen Kuttler (l.) und Wehrführer Markus Linnig (r.) an Löschbezirksführer Markus Hassler.
Eine Statue des Hl. Florian übergaben Bürgermeister Jochen Kuttler (l.) und Wehrführer Markus Linnig (r.) an Löschbezirksführer Markus Hassler. FOTO: Erich Brücker
Wadrill. Von Erich Brücker

Bei der Einweihung ihres neuen Feuerwehrgerätehauses konnten sich die Wadriller Floriansjünger über viele Besucher freuen. Zudem gratulierten unzählige Feuerwehrmänner mit Rang und Namen aus dem gesamten Land, angeführt von Landesbrandinspektor Timo Meyer. Aus dem Grünen Kreis sind stellvertretend Kreisbrandinspektor Siegbert Bauer, Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Georg Flesch sowie Stadtwehrführer Markus Linnig zu nennen. Die große Riege der kommunalen Stadt- und Ortsratspolitiker sowie Mitglieder der Verwaltung aus der Hochwaldstadt und dem Landkreis führte Bürgermeister und oberster Feuerwehrchef Jochen Kuttler an.


„Was lange währt, wird gut“, begrüßte Löschbezirksführer Markus Hassler die Gäste, nachdem die Tell-Schützen aus Reidelbach mit etlichen Böllerschüssen den Festabend eröffnet hatten. Stattliche zehn Jahre habe es gedauert, bis nunmehr das neue Gebäude endlich seiner Bestimmung übergeben und gefeiert werden könne. Sein Dank galt allen beteiligten Behörden und Unternehmen von Stadtrat über Verwaltung bis Landesregierung sowie Firmen und Betrieben, die ein solch modernes und funktionsgerechtes Feuerwehrgerätehaus möglich gemacht haben. „Wir haben es geschafft, dieses Mega-Projekt zu schultern und das in der vorgesehenen Bauzeit“, setzte Bürgermeister Jochen Kuttler noch eins drauf. Er betonte aber auch, dass es keine Selbstverständlichkeit gewesen sei, ein Gebäude für 1,2 Millionen Euro zu errichten. Es mussten etliche dicke Bretter gebohrt werden, bis letztendlich Standort und Pläne verabschiedet werden konnten. Nunmehr erfülle dieses Gerätehaus die notwendigen Anforderungen und Ansprüche des Löschbezirks. Sein besonderer Dank galt der Landesregierung für die Übernahme von 50 Prozent der Kosten, die bei der Erfüllung der Pflichtaufgabe durch die Stadt kräftig mit geholfen haben, diese Maßnahme zu schultern.

„Ein neues Haus zu bauen, ist eine große Aufgabe, eine größere ist es jedoch, dieses Haus auch mit Leben zu erfüllen“, sagte Ortsvorsteher Joachim Brücker. Diesbezüglich sei er aber nicht in Sorge, denn die Feuerwehrkameraden werden mit viel ehrenamtlichem Engagement und guter Jugendarbeit bei den erforderlichen Einsätzen, Übungen und Ausbildungen ihren Mann stehen.



„Die Stadtfeuerwehr ist froh und glücklich, in Wadrill nunmehr ein so tolles Gerätehaus zu haben, das in gemeinsamer Arbeit mit Verwaltung, Stadtrat sowie Wehrführung auf den Weg gebracht werden konnte“, sagte Stadtwehrführer Markus Linnig. Landesbrandinspekteur Timo Meyer stellte freudig fest, dass der Stadt Wadern die Notwendigkeit eines neuen und funktionierenden Gebäudes wichtig war. Kreisbrandmeister Eugen Zimmer überbrachte die Grüße des Landkreises, derweil Pastor Stefan Sänger und Pfarrerin Wiebke Reinhold dem neuen Gebäude den kirchlichen Segen spendeten.