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Steinberg
Abschied von Christoph Trampert

Im Beisein von Bürgermeister Jochen Kuttler (von links) gratuliert der alte Ortsvorsteher Christoph Trampert seinem Nachfolger Michael Dewald und Stellvertreter Armin Dupont.
Im Beisein von Bürgermeister Jochen Kuttler (von links) gratuliert der alte Ortsvorsteher Christoph Trampert seinem Nachfolger Michael Dewald und Stellvertreter Armin Dupont. FOTO: Erich Brücker
Steinberg. Steinberger Ortsräte wählten in ihrer jüngsten Sitzung Michael Dewald zum neuen Ortsvorsteher.

Die jüngste Sitzung des Ortsrates von Steinberg war eine ganz besondere: Unter der Versammlungsleitung von Bürgermeister Jochen Kuttler wurden ein neuer Ortsvorsteher und dessen Stellvertreter neu gewählt. Diese Neuwahlen waren erforderlich, weil der bisherige Ortsvorsteher Christoph Trampert (SPD) sein Amt nach 20-jähriger Tätigkeit zum Ende des Monats Mai zur Verfügung gestellt hatte. Damit endete in dem Waderner Stadtteil eine kommunalpolitische Ära – und womöglich begann eine neue.


Die Ratsmitglieder, sechs gehören der SPD und drei der CDU an, wählten mit sechs Ja- sowie zwei Nein-Stimmen bei einer Enthaltung Michael Dewald (SPD) zum neuen Ortsvorsteher. Mit dem gleichen Wahlergebnis wurde Armin Dupont () zu seinem Stellvertreter gewählt.

Mit diesem Votum sind die Ratsmitglieder dem Vorschlag des bisherigen Ortsvorstehers Trampert gefolgt. Dewald war 19 Jahre lang sein Stellvertreter, ist genauso lange auch im Stadtrat Wadern vertreten. Im Stadtrat habe sich Dewald als ausgewiesener Haushaltsexperte über alle Fraktionsgrenzen hinaus einen guten Namen gemacht und gilt als einer der fähigsten Kommunalpolitiker der Hochwaldstadt; sein Wort habe großes Gewicht. Für den neuen Stellvertreter Dupont sprach, dass er mit einer Unterbrechung von fünf Jahren ebenfalls seit 1994 im Ortsrat einen Sitz habe und von daher über viel Erfahrung und Engagement verfüge.



„Im Mittelpunkt meiner Tätigkeit als Steinberger Ortsvorsteher sollen die Menschen unseres Dorfes mit ihren Anliegen, Fragen und Anträgen stehen“, dankte der neue Ortsvorsteher für das entgegengebrachte Vertrauen. Sein Amtsverständnis werde es sein, die Interessen der Bevölkerung zu vertreten und die ihm übertragenen Aufgaben gewissenhaft anzugehen und sie zum Wohle des Dorfes und seiner Menschen bestmöglich zu lösen. Er wolle damit nahtlos an die Arbeit seiner beiden Vorgänger, Fredi Dewald (von 1984 bis 1998) sowie Christoph Trampert (von 1998 bis 2018), beide SPD, anknüpfen.

„Bei dieser Arbeit werde ich auf die Mitarbeit, die Unterstützung und Hilfe Vieler angewiesen sein. Denn die Ziele, die wir zum Wohle Steinbergs verfolgen und zu verwirklichen suchen, lassen sich nur durch gute Zusammenarbeit aller Ortsratsmitglieder von Steinberg, gemeinsam mit der Verwaltung und der Unterstützung des Stadtrates von Wadern erreichen“, appellierte Dewald. Ein besonderes Augenmerk werde er auf den Erhalt und die Weiterentwicklung der Grundschule, auf ein Sanierungskonzept für den Ortskern sowie Erschließung neuer Baugrundstücke legen. Ebenso werde er den Naherholungswert des Ortes herausstellen und die Stärkung der Vereine vorantreiben, denn lebendige Vereine und ein reichhaltiges kulturelles, soziales und sportliches Angebot seien die Grundpfeiler einer lebendigen Gemeinschaft. Alle Generationen sollen sich wohlfühlen und eine lebendige Gemeinschaft in Steinberg bilden.

Bürgermeister Jochen Kuttler wünschte, nachdem er die Ernennungsurkunden überreicht hatte, dem neuen Ortsvorsteher-Duo ein gutes Händchen bei der Ortsführung. „Dieser Job ist ganz nah an den Menschen und deshalb braucht es auch einen ausgeprägten Sinn für die die Sorgen und Nöte, die oft sehr unmittelbar sind“, gab der Rathauschef, der selbst zehn Jahre lang Ortsvorsteher in Nunkirchen war, Michael Dewald und Armin Dupont mit auf den Weg.