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Torjäger Petö beißt weiter auf die Zähne

Torjäger Petö beißt weiter auf die Zähne

Die lange Auswärtstournee des HSV Merzig-Hilbringen in der Handball-Oberliga der Männer endet an diesem Sonntag beim TV Mülheim. Wenn die Wölfe beim Tabellensechsten ab 17 Uhr zur Jagd nach Punkten gegen den Abstieg starten, tun sie das zum vierten Mal in Folge in fremder Halle.

"Wir haben die Chance, aus dieser Serie mit 4:4 Punkten rauszugehen, was in unserer Situation ja nicht schlecht wäre", sagt Marcus Simowski.

Als belastend beschreibt der HSV-Trainer die Lage, die nach wie vor prekär ist: Fünf Spieltage vor Schluss liegt der HSV nur drei Zähler vor der Abstiegszone. Das letzte Heimspiel liegt fünf Wochen zurück. Nach der hauchdünnen 26:27-Niederlage gegen Tabellenführer VTV Mundenheim verloren die ersatzgeschwächten Saarländer auch auswärts bei der VTZ Saarpfalz (25:28), siegten beim Abstiegsrivalen HSG Kastellaun (27:22) und unterlagen zuletzt bei der HSG Bingen (22:27) - nach großem Kampf.

Torjäger Norbert Petö spielte dort trotz Sprunggelenksverletzung und biss auf die Zähne. Ohne Training tritt der Ungar auch in Mülheim an. Landsmann Laszlo Kincses würde auch gerne helfen. Nach seiner Meniskus-Operation fällt der Rechtsaußen aber bis Saisonende aus. "Der Weg zurück aufs Spielfeld ist lang. Das Knie ist noch dick, die lange Busfahrt käme da nicht gut", seufzt Kincses, der den Kollegen in der Heimat die Daumen drücken will.