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RKI: Corona-Inzidenz im Saarland sinkt leicht – nur noch ein Kreis unter 50

Corona-Zahlen des Robert-Koch-Instituts : Leicht sinkende Inzidenz in mehreren saarländischen Landkreisen

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus im Saarland sinkt ein wenig. Das meldet das Robert-Koch-Institut (RKI). Trotzdem liegt nur ein Landkreis noch unter der 50-er Schwelle.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat im Saarland am Dienstag, 19. Oktober, 30 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Am Montag waren es 25 Fälle. Damit gibt es seit Pandemie-Beginn im Saarland 48720 bestätigte Fälle des Virus. Das RKI meldet keinen weiteren Toten in Verbindung mit der Krankheit. Insgesamt sind seit Pandemiebeginn im Saarland 1060 Menschen an oder mit dem Coronavirus verstorben.

Die Inzidenz im Saarland ist derweil von 62,6 auf 61,0 leicht gesunken. Damit liegt das Saarland weiterhin deutlich unter dem Bundesschnitt (75,1). Die niedrigste Inzidenz weist der Landkreis Merzig-Wadern (45,4) auf. Er ist momentan der einzige unter der 50er-Schwelle. Die höchste Inzidenz melden die Statistiker für den Landkreis Neunkirchen unverändert mit 84,6. In 3 Landkreisen sank die Inzidenz leicht ab, im Saar-Pfalz-Kreis blieb sie im Vergleich zum Vortag gleich.Über einer Inzidenz von 50 liegen weiterhin fünf Landkreise.

Die Corona-Zahlen für Deutschland

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am sechsten Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 75,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 74,4 gelegen, vor einer Woche bei 65,8 (Vormonat: 70,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 6771 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.18 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 4971 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 88 Todesfälle verzeichnet - genau so viele wie vor einer Woche. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 384 616 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Montag mit 1,92 (Freitag 2,02) an. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4 164 600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 ge