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Sex-Statistik: Saarländer sind im Bett am zufriedensten

Viel Spaß im Bett: Das haben nach einer Analyse die Saarländer.
Viel Spaß im Bett: Das haben nach einer Analyse die Saarländer. FOTO: dpa / Christophe Gateau
Saarbrücken . In Nordrhein-Westfalen geht’s den Menschen liebestechnisch am schlechtesten. Aber wie kommen Analysten nur darauf? Von Matthias Zimmermann
Matthias Zimmermann

Wie zufrieden sind Deutsche in puncto Sexleben? Analysten haben dazu die Suchanfragen im Internet durchforstet. Es ging darum, wie Menschen wieder mehr Schwung ins Bett bekommen. Dies sei anhand der eingegebenen Begriffe herauszufinden.


Bester Sex an der Saar

Das Ergebnis: Saarländer müssen am zufriedensten sein. Denn prozentual zur Bevölkerungszahl surften sie am wenigsten im weltweiten Datendschungel herum, um sich Anregungen geben zu lassen. „Saarländer haben deutschlandweit den besten Sex“, heißt es in einer Mitteilung des Dating-Portals Jaumo.



Zwei Zweitplatzierte

Das wollen Mitarbeiter bei ihrem Vergleich herausgefunden haben. Demnach folgten auf dem zweiten Platz punktgleich Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Thüringen landete auf dem dritten Rang.

Sonderling im Westen

Dabei nimmt das Saarland als kleinstes Flächenbundesland mit der geringsten Bevölkerung zusätzlich eine Sonderrolle unter allen West-Bundesländern ein. Denn wie es in der Analyse weiter heißt, sind „Ostdeutsche sieben Mal zufriedener mit ihrem Sexleben als Westdeutsche“. Und: Berlin, dass im Bezug aufs Liebesleben als besonders freizügig gelte, liege im Mittelfeld.

Hier leben die sexuell Unglücklichsten

Schlusslicht sind die Einwohner in Nordrhein-Westfalen. Sie waren nach dieser Auswertung am meisten im Internet unterwegs, damit es bei der körperlichen Liebe wieder funzt.

Wie kam die Statistik zustande?

Die 2011 ins Leben gerufene App, die für diese Auswertung verantwortlich ist, setzte die absolute Zahl an Suchanfragen mit der absoluten Einwohnerzahl jedes Bundeslandes in Relation. Diese Prozentangaben liegen zumeist im Promillebereich. So entdeckten die Analysten binnen eines Monats nach eigenen Angaben deutschlandweit 10 300 Anfragen. Sie legten dazu die Gesamteinwohnerzahl Stand Dezember 2016 zugrunde. Die betrug zu jener Zeit knapp über 82,5 Millionen. Demnach entspricht der Suchanteil 0,32 Prozent. Im Saarland lebten zur selben Zeit weniger als eine Million Menschen. Diese erkundigten sich 170 Mal danach, wie frischer Wind ins Schlafzimmer kommen könnte. So liegt die Quote bei mickrigen 0,042 Prozent.

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