Die WM: Ein Kraftakt für die freiwilligen Helfer

St. Wendel. Der Marathon hat's in sich. Nicht nur für die 170 Radfahrer, die am Sonntag die 107 Kilometer rund um St. Wendel bewältigen müssen. Auch für die Organisatoren der Stadt und die Helfer. Denn der Weg muss gesichert und betreut werden. St

 Damit sie durchkommen: Helfer sind im Einsatz. Foto: dia-saar.de

Damit sie durchkommen: Helfer sind im Einsatz. Foto: dia-saar.de

St. Wendel. Der Marathon hat's in sich. Nicht nur für die 170 Radfahrer, die am Sonntag die 107 Kilometer rund um St. Wendel bewältigen müssen. Auch für die Organisatoren der Stadt und die Helfer. Denn der Weg muss gesichert und betreut werden. St. Wendels Bürgermeister Klaus Bouillon zur Weltmeisterschaft im Mountainbike-Marathon: "Das ist eine der arbeitsintensivsten Veranstaltungen." Er betont: "Ohne ehrenamtliches Engagement vieler wäre dies nicht zu bewältigen."Der Bürgermeister listet auf: 23 Vereine und Hilfsorganisationen wie Rotes Kreuz, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk wollen mit mehr als 400 Helfern für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Hinzu kommen über 100 Mitarbeiter der Stadt sowie Polizei und Ärzte. 83 Positionen müssten entlang der Strecke besetzt, Fußgängerschleusen betreut werden, damit sich Zuschauer und Sportler nicht in die Quere kommen. Verpflegungsstationen seien zu besetzen. Straßen müssten gesperrt werden. "Die Sicherheit ist uns ganz wichtig", unterstreicht Bouillon. Viele Helfer sind ab acht Uhr im Einsatz und werden es bis gegen 17 Uhr sein. Lange nach der Siegerehrung. Denn die Strecke können auch Hobbyfahrer angehen. Trotz des ehrenamtlichen Engagements: Die Weltmeisterschaft kostet die Stadt etwa 190 000 Euro. Geld, das nach Bouillons Ansicht gut angelegt ist. Denn zum einen sei diese Großveranstaltung Werbung für Stadt und Region. Zum Zweiten fließe Geld zurück. So seien einige Sportteams schon seit Tagen hier. Bouillon geht von rund 2000 Übernachtungen aus.Wegen der ungewöhnlichen Streckenlänge ist der Mountainbike-Marathon keine klassische Zuschauerveranstaltung. Die Stadt rechnet mit bis zu 3000 Besuchern. Die übrigens keinen Eintritt zahlen. Für die Fans attraktiv seien als Zuschauerpunkte die Verpflegungsstelle in Niederlinxweiler, die Ortsdurchfahrt in Dörrenbach, die Wasserdurchfahrt in Marth, das Teilstück an den Leitersweiler Buchen, das Gelände oberhalb des Stadions und das Stadion selbst.Dort sind die Sportler aus allen fünf Kontinenten zu sehen. Was den Bürgermeister ein wenig stolz macht: 170 Starter aus 31 Nationen haben sich angemeldet. Darunter ein Sportler aus Namibia, einer aus Ruanda und zwei Japaner. In die Pedale treten werden auch etwa 700 Freizeitfahrer. Sie haben die Wahl zwischen der 107-Kilometer-Strecke mit 2556 Höhenmetern, 52,8 Kilometern mit 1144 Höhenmetern sowie 30 Kilometern mit 643 Höhenmetern.

Auf einen BlickZeitplan des Mountainbike-Marathons am Sonntag, 8. August, Start und Ziel: St. Wendeler Stadion: 9 Uhr: Start des Weltmeisterschaftslaufes der Frauen.9.45 Uhr: Start des Weltmeisterschaftslaufes der Männer.9.50 Uhr: Start der Hobbyfahrer über 107 Kilometer.10 Uhr: Start der Hobbyfahrer über 52 Kilometer.10.10 Uhr: Start der Hobbyfahrer über 30 Kilometer.Etwa 12.45 Uhr: Zielankunft Sieger WM-Lauf der Männer.Etwa 13 Uhr: Zielankunft Sieger WM-Lauf der Frauen.15 Uhr: Siegerehrungen. vf