SPD in Nonnweiler hält an Träger der Betreuung in der Grundschule fest

Nonnweiler. Die Debatte um eine mögliche Abkehr vom Träger der Nachmittagsbetreuung an der Nonnweiler Grundschule ruft jetzt auch die SPD nochmals auf den Plan

Nonnweiler. Die Debatte um eine mögliche Abkehr vom Träger der Nachmittagsbetreuung an der Nonnweiler Grundschule ruft jetzt auch die SPD nochmals auf den Plan. Nachdem zwei CDU-Politiker aus den Ortsteilen Otzenhausen und Kastel diese Woche dazu aufgefordert hatten, über einen Wechsel nachzudenken (wir berichteten), sagte am Freitag Franz-Josef Barth, SPD-Fraktionschef im Nonnweiler Gemeinderat: "Es gibt überhaupt keinen Grund zur Diskussion. Wir wollen bei Ideeon bleiben." Mit dem Einsatz dieser gemeinnützigen Gesellschaft, die Träger der Jugendarbeit ist, seien er und seine Fraktionskollegen "über Jahre hinweg sehr zufrieden". Grund für den Ärger: Der Kasteler Ortsvorsteher Magnus Jung (SPD) ist Vorsitzender der Ideeon-Gesellschafterversammlung. Er hatte in einer E-Mail - unterzeichnet als Landtagsabgeordneter - an die Gemeinde mit der Kommunalaufsicht gedroht, sollte seine Gesellschaft nicht in die Pläne zum Umbau der Grundschule in Nonnweiler eingebunden werden. Das war allerdings bereits der Fall, nur war diese Information nicht in der Gesellschaft weitergegeben worden. Dafür entschuldigte sich Jung während der jüngsten Gemeinderatssitzung. Trotzdem sprachen einige Ratsmitglieder von Linke und CDU von Vertrauensverlust. SPD-Fraktionschef Barth: "Wenn er dieses Schreiben als Mitglied des Landtags geschickt hat, sehe ich keinen Vertrauensverlust." Es sei unvernünftig, gegen den Willen der Eltern den Träger zu wechseln, zumal auch zuerst überhaupt Ersatz gefunden werden müsse. < siehe auch "Unsere Woche"hgn