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Fachbereiche der Hochschule wählen Dekane

Fachbereiche der Hochschule wählen Dekane

Die Dekane-Wahlen der Hochschule an den drei Studienorten Zweibrücken, Pirmasens und Kaiserslautern fanden während der vergangenen Wochen statt. Die Umsetzung des Hochschulpaktes gilt als ihre größte Aufgabe.

. Alle drei Jahre wählen die Fachbereiche der drei Studienorte der Hochschule - Zweibrücken , Pirmasens und Kaiserslautern - eine neue Leitung. Die aktuellen Dekane-Wahlen fanden während der beiden vergangenen Wochen statt und haben schließlich mit der Wahl von Dekan und Prodekan im Fachbereich "Bauen und Gestalten" ihren Abschluss gefunden.

Am Studienort Zweibrücken wurde im Fachbereich Betriebswirtschaft mit gut 1600 Studierenden Prof. Gunter Kürble als Dekan für eine weitere Amtsperiode bestätigt. Als Prodekan löst Prof. Marc Piazolo seinen Vorgänger Prof. Christian Thurnes ab. Personalwechsel gab es im Fachbereich Informatik und Mikrosystemtechnik, der gut 900 Studierende betreut. Hier übernimmt Prof. Manfred Brill in Nachfolge von Prof. Oliver Müller das Amt des Dekans. Nachfolger des derzeitigen Prodekans, Prof. Bernhard Schiefer, wird Prof. Patrick Klär.

Neu gewählt wurden am Studienort Kaiserslautern die Professoren Jürgen Lang zum Dekan und Rolo Fütterer zum Prodekan des Fachbereichs "Bauen und Gestalten", der zurzeit gut 1200 Studierende betreut. Dabei löst Prof. Lang, der in der vergangenen Wahlperiode als Prodekan fungierte, den zurzeit noch amtierenden Dekan Prof. Gregor Rutrecht ab. Im Fachbereich "Angewandte Ingenieurwissenschaften" mit rund 1500 Studierenden wurde Prof. Thomas Reiner im Amt als Dekan bestätigt, zum Prodekan wurde Prof. Karsten Glöser gewählt, der Prof. Hartmut Opperskalski ablöst.

Am Studienort Pirmasens mit 650 Studierenden wurden Professor Ludwig Peetz im Amt des Dekans und sein Kollege Prof. Jörg Schlüter im Amt des Prodekans des Fachbereichs "Angewandte Logistik und Polymerwissenschaften" bestätigt.

Zu den zentralen Aufgaben, die den neuen beziehungsweise wiedergewählten Leitern dieser Organisationseinheiten in ihrer dreijährigen Amtszeit bevorstehen, gehört die weitere Umsetzung des Hochschulpaktes von Bund und Ländern.

Die im Dezember beschlossene dritte Phase des Hochschulpaktes sieht, neben der Aufnahme zusätzlicher Studierender, vor allem die Umsetzung von Maßnahmen zur Senkung des Studienabbruchs vor. Überdies verpflichten sich die Länder, mehr beruflich Qualifizierten den Zugang zu den Hochschulen eröffnen.