Vierter Toter in der Südwestpfalz : Zweibrücker stirbt in Kaiserslautern an Corona

Ein 57-jähriger Zweibrücker ist das jüngste Opfer der Corona-Pandemie in der Südwestpfalz.

Nach Angaben des Gesundheitsamtes war der Mann auch wegen der Vorerkrankungen der Lunge mehrmals verlegt worden und am Freitag in Kaiserslautern gestorben. „Die Information hat uns wegen der Meldeketten über Gesundheitsämter hinweg erst heute erreicht“, sagte Landrätin Susanne Ganster (CDU) am Montag.

Stand Montagmittag hat sich im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts Südwestpfalz ein weiterer Fall des Coronavirus (COVID-19) bestätigt, ebenfalls in Zweibrücken. Insgesamt wurden bisher 172 Personen im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts Südwestpfalz positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getestet. Davon sind jetzt 160 genesen; acht Personen sind noch infiziert. Bislang sind im Bereich des Gesundheitsamtes vier Personen mit Corona-Infektion verstorben. Die 172 bestätigten Fälle verteilen sich auf Pirmasens (30), Zweibrücken (38/1 neu), die Verbandsgemeinden Dahn (22), Hauenstein (9), Pirmasens-Land (7), die Verbandsgemeinde Rodalben (6), die Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben (33), Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben (11) und die Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land (16). 

Durch die Aufstockung des Personals und die niedrige Zahl der Indexfälle ist es nun laut Kreisverwaltung erstmals möglich, diese in gleicher Weise aufzuschlüsseln. Von den acht aktiven Indexfällen wohnen fünf Personen in Zweibrücken, je eine in Pirmasens und den Verbandsgemeinden Pirmasens-Land sowie Zweibrücken-Land.

Im Corona-Testzentrum (CTZ) wurden 1199 Abstriche genommenen, die jeweils an das Landesuntersuchungsamt übermittelt wurden. Die ermittelbaren Kontaktpersonen werden über die Infektion informiert. Nach der Begleitung durch das Gesundheitsamt konnten 440 ihre Quarantäne als genesen abschließen.

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Südwestpfalz empfiehlt Personen die Symptome entwickeln, sich umgehend telefonisch bei ihrem Hausarzt oder bei der Hotline (06331) 809 750 oder der landesweiten 0800 99 00 400 melden. Auf diesen Wegen ist gewährleistet, dass die Termine einfach und zeitnah vergeben werden können und gleichzeitig verantwortungsbewusst mit Personal und Material umgegangen wird.

Am Montag standen vormittags aus 19 Anrufen weitere 12 Termine für die Infekt-Ambulanz in Pirmasens fest. Wegen der Witterung und der Abläufe des CTZ im Freien, wurden die Testungen kurzfristig dorthin verlegt. Am Mittwoch finden die Termine wieder planmäßig in Höhfröschen statt.

Auf der Homepage des Landkreises www.lkswp.de/corona-info sind aktuelle Informationen, wie auch die Hotline 06331 809 700 (Montag bis Donnerstag 09:00 bis 16:00, Freitag 10:00 bis 12:00) bei weiteren Fragen zum Thema Coronavirus, zu finden.