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„Film des Jahres 2014“ wählen und gewinnen

„Film des Jahres 2014“ wählen und gewinnen

Neues aus der Fantasy-Welt Mittelerde? Eine Reise durch ein schwarzes Loch? Ein lustiger Nachbarschaftsstreit? Diese und viele weitere Geschichten wurden 2014 in Kinofilmen erzählt. Wir stellen zwölf davon zur Wahl und suchen Ihren Favoriten. Heute: „Guardians of the Galaxy“ und „Bad Neighbors“.

Familien-Komödien, Action-Kracher, Fantasy- Epos: Auch 2014 flimmerten Streifen für jeden Geschmack und jedes Alter über die Kinoleinwände. Nicht alle davon lockten die Zuschauer gleichermaßen hinter dem Ofen hervor. Der eine mag es lustig, der andere ein gutes Drehbuch und Effekte, oder es geht ihr/ihm um den/die Hauptdarsteller/in. Welcher Streifen war Ihr persönlicher Favorit für den Titel "Film des Jahres 2014"? Genau den suchen wir mit dem Zweibrücker Kino Cinema Europa. Zwölf Kandidaten für alle Altersklassen haben wir ausgesucht, die auch in der Rosenstadt regen Zulauf verbuchten. In dieser Woche stellt der Merkur täglich zwei Filme auf den Lokal-Seiten vor. Mitmachen lohnt sich!

"Guardians of the Galaxy": Bunte Truppe rettet Universum


Worum geht's? Der intergalaktische Vagabund Starlord gerät durch einen Zufall zwischen die Fronten eines weltallumfassenden Konfliktes. Bei einem Beutezug stiehlt er, ohne es zu ahnen, eine Super-Waffe, auf die offensichtlich das ganze Universum scharf ist, und macht sich damit nicht nur zum neuen Lieblingsfeind des gewieften Schurken Ronan. Denn wer diese Waffe besitzt, kann den gesamten Kosmos unterwerfen. Auf seiner wilden Flucht verbündet sich Quill notgedrungen mit einem bunt zusammengewürfelten Haufen Außenseiter, vom waffenschwingenden Waschbären bis zum intelligenten Baum Groot. Alle zusammen sind sie die titelgebenden Guardians. Wer spielt mit? Den Star-Lord gibt der eher unbekannte Chris Pratt , den weiblichen Part hat die bekannte Zoë Saldaña ("Star Trek", "Avatar") inne. In Nebenrollen sind Glenn Close und Benicio del Toro zu sehen.

Den Baummenschen synchronisiert im Original Vin Diesel , den Waschbär Bradley Cooper (der Hamburger Tatort-Kommissar Fahri Yardm in der deutschen Variante).

Das sagt die Kritik: "Spiegel Online" findet, es "gelingt der raumfahrenden Schicksalsgemeinschaft ein eigentümlicher Spagat zwischen Krawalllust und Herzlichkeit, anarchischem Spaß und trotzigem Pathos". "Cinema" lobt den "kompromisslosen Schmackes, mit dem hier der Irrsinn zelebriert wird". "Filmstarts.de" nennt den Streifen einen "Pflichttermin nicht nur für alle Marvel-Fans". Wie viele Zuschauer gab's? In Deutschland sahen den Film 2014 laut GfK Entertainment rund 1,8 Millionen Kinogänger. Randnotizen: In den USA war der Streifen 2014 mit 333 Millionen Dollar der finanziell erfolgreichste. Die Guardians tauchten 1969 und 2008 in Marvel-Comics auf. Am 27. April 2017 soll die Fortsetzung in die Kinos kommen.

Heimkino: Walt Disney hat den Film am 8. Januar 2015 als DVD, Blu-Ray und Blu-Ray 3D herausgebracht.

"Bad Neighbors": Nachbarschaftsstreit 2.0


Worum geht's? Kelly und Mac Radner leben mit ihrem Baby in einer beschaulichen Vorstadtsiedlung. Sie lieben die Ruhe und die freundlichen Nachbarn. Doch die Idylle wird schnell getrübt: Nebenan zieht eine feierwütige Studentenverbindung ein. Daraufhin beginnen sie einen Kleinkrieg mit den neuen Nachbarn. Vor allem den Präsidenten der Partyverbindung, Teddy, möchten sie los werden. Aber die Studenten geben sich nicht so leicht geschlagen und planen einen kampfentscheidenden Streich. Wer spielt mit? Auf ein jugendlicheres Publikum abgestimmt, mimen Seth Rogen ("Green Hornet") und Rose Byrne ("Sunshine") das Pärchen, Beau Zac Efron ("The Paperboy") gibt als Studentenverbindungsboss den Widersacher, der auch mal beim Grillen im Garten sein Sixpack zeigen darf.

Das sagt die Kritik: Die "Stuttgarter Zeitung" schreibt: "Für eine Quatschkomödie hat "‚Bad Neighbors‘ ein ganz schön pfiffiges Thema. Was machen Leute, die sich gerade noch selbst über ihre Lust am Abfeiern definiert haben, wenn sie Eltern werden - und die Abfeierer nebenan das Baby wecken?" Für "Filmstarts.de" bietet der Film eine "stattliche Ansammlung gelungener Gags", die "Cinema" findet: "Viele Gags unter der Gürtellinie - die nicht zünden." Der "Filmdienst" findet bei der Komödie: "[…] sympathisch ist aber ihr durchaus liebevoller, nicht denunzierender Blick auf zwei gegensätzliche Modelle sozialer Gemeinschaft, die sich letzten Endes als gar nicht so unähnlich entpuppen." Wie viele Zuschauer gab's? Auf 1,71 Millionen Besucher kam der Film 2014 in Deutschland laut "Quotenmeter".

Randnotizen: Regisseur Nicholas Stoller startete seine Karriere als Drehbuchautor. 2008 führte er bei "Nie wieder Sex mit der Ex" Regie, 2010 bei "Männertrip" und "Fast verheiratet".

Heimkino: Als Blu-Ray- und DVD-Fassung ist der Streifen bei Universal Pictures bereits am 18. September 2014 erschienen.