"Wir sind ausgebucht"

Zweibrücken. "Wir sind ausgebucht", konnte Christa Henter, die Vorsitzende der Interessengemeinschaft Zweibrücker Unternehmen (IZU) gestern zur Eröffnung von "ZW-aktiv" verkünden. Man sah der Leiterin des Organisationsteams an, dass die Anspannung mit dem Startschuss der viertägigen Verbrauchermesse von Stunde zu Stunde weniger wurde

Zweibrücken. "Wir sind ausgebucht", konnte Christa Henter, die Vorsitzende der Interessengemeinschaft Zweibrücker Unternehmen (IZU) gestern zur Eröffnung von "ZW-aktiv" verkünden. Man sah der Leiterin des Organisationsteams an, dass die Anspannung mit dem Startschuss der viertägigen Verbrauchermesse von Stunde zu Stunde weniger wurde. Und trotzdem "wird die endgültige Last erst am Montag oder Dienstag weichen, wenn abgebaut wird", gab Christa Henter zu. Zu viel Zeit und Planung stecken in den monatelangen Vor- und Ausarbeitungen für die Neuauflage von "ZW-aktiv"."Es wird eine schöne Ausstellung werden mit interessanten Angeboten für jeden", war sich Christa Henter schon vorab sicher. Der Wunsch nach dieser Ausstellung wäre von Händlern, Handwerkern und Betrieben immer wieder an die IZU herangetragen worden.Positiv gestimmt zeigte sich auch Oberbürgermeister Helmut Reichling, als er im Festzelt sein Grußwort gab. Die Zweibrücker könnten sehr stolz auf diese Messe sein, denn sie sei laut Reichling "das Schaufenster der Region." Denn man finde bei "ZW aktiv" keine fliegenden Händler oder Gewerbetreibende von außerhalb. Nur Zweibrücker Unternehmen und der Verbandsgemeinde zeigten hier ihr Können und gäben Aus- beziehungsweise Einblicke in ihre Dienstleistungen.

"Ein Stück Verbraucherschutz"

Der Schirmherr, der rheinlandpfälzische Verbraucherminister Jochen Hartloff gab gestern Vormittag dann offiziell den Startschuss. "Diese Entwicklung der Stadt und der Messe wird weiterhin von der Landesregierung unterstützt werden. Denn hier wird auch ein Stück Verbraucherschutz geschaffen, wenn sich ansässige Unternehmen zeigen, gesehen werden wollen und sich nicht verstecken und nur klagen", sagte Hartloff. Für den Rundgang mit dem Vorstand der IZU, der Stadtspitze und Kommunalpolitikern nahm sich der Verbraucherminister dann auch jede Menge Zeit. Über zwei Stunden war die Delegation auf dem 5000 Quadratmeter großen Gelände unterwegs. Dabei ließ es sich Hartloff nicht nehmen, an jedem Stand halt zu machen und die Händler persönlich zu begrüßen. Auch das Miniaturfeuerwehrfahrzeug der FFW Zweibrücken probierte er aus, während der OB den Löschmann mimte. "Diese Fahrräder kenne ich. Dass sind doch die, die mich am Berg immer überholen", verriet Hartloff am Messestand von Zweirad Sieber. Er meinte damit die im Trend liegenden Räder mit Elektromotorunterstützung.