Pferdekopf und Rosen für U-Boot

Zweibrücken. Schwarz, Rot und Gold sind die hervorstechenden Farben auf dem Wappen, das künftig das U-Boot U35 zieren wird. Zweibrückens Oberbürgermeister Helmut Reichling stellte es gestern vor. "Mit diesem Wappen wird die Patenschaft, die die Stadt Zweibrücken für dieses U-Boot eingegangen ist, hervorgehoben", sagte Reichling

Zweibrücken. Schwarz, Rot und Gold sind die hervorstechenden Farben auf dem Wappen, das künftig das U-Boot U35 zieren wird. Zweibrückens Oberbürgermeister Helmut Reichling stellte es gestern vor. "Mit diesem Wappen wird die Patenschaft, die die Stadt Zweibrücken für dieses U-Boot eingegangen ist, hervorgehoben", sagte Reichling. Schwarz, Rot und Gold sollten an die demokratischen Farben des Hambacher Festes erinnern; die roten Rosen stünden selbstredend für die Rosenstadt, der Pferdekopf für die nicht minder traditionsreiche Pferdestadt Zweibrücken. Die fünf Sterne erinnerten an frühere U-Boote der Marine, die ebenfalls diese Sterne im Wappen getragen hätten, erläuterte der Oberbürgermeister die einzelnen Elemente.Am Donnerstagabend reise eine vierköpfige Delegation der Bundesmarine aus Eckernförde an, um das Wappen (Foto: pm) in Augenschein zu nehmen und die Patenstadt Zweibrücken näher kennenzulernen. Reichling: "Am Freitag trifft sich die Delegation mit der Reservistenkameradschaft Zweibrücken, danach stehe ein Besuch von Bitsch mit Besichtigung der Zitadelle auf dem Programm, abends gebe es dann ein Essen mit dem Oberbürgermeister. Am Samstag flanierten die Eckernförder dann durch den Rosengarten und besichtigten die Stadt, so Reichling weiter. Der Oberbürgermeister freut sich schon darauf, den Vertretern der Marine das Wappen zu präsentieren. Es werde künftig, gemeinsam mit dem Schriftzug "Zweibrücken" das U-Boot zieren, erklärt er. "Ich bin stolz darauf, dass unsere Stadt diese Patenschaft eingegangen ist. Alleine schon wegen der großen Tradition in Sachen U-Booten. Schließlich wirkte der Erfinder des U-Boots, der Ingenieur Wilhelm Bauer, einst bei Dingler."

Mit dem Wappen setzt die Stadt ein Ausrufezeichen unter die Patenschaft, die der Stadtrat im Januar 2010 mit breiter Mehrheit beschlossen hat. Treibende Kraft für die Patenschaft war die Marinekameradschaft Teddy Suhren.