Bechhofen Seniorenheim mit 100 Betten

Bechhofen · Der Investor Römerhaus hat das Gelände in Bechhofen bereits gekauft.

 Verbandsbürgermeister Björn  Bernhard, Geschäftsführer Michael Straub von der Bauträgergesellschaft Römerhaus und Ortsbürgermeister Paul Sefrin von Bechhofen stellen jetzt die Pläne zum Schaffen einer Seniorenresidenz in Bechhofen vor.

Verbandsbürgermeister Björn Bernhard, Geschäftsführer Michael Straub von der Bauträgergesellschaft Römerhaus und Ortsbürgermeister Paul Sefrin von Bechhofen stellen jetzt die Pläne zum Schaffen einer Seniorenresidenz in Bechhofen vor.

Foto: Norbert Schwarz

Die engagierte Vorbereitungsarbeit von Bechhofens Ortsbürgermeister Paul Sefrin trägt in seinem Heimatort jetzt Früchte. Das im vorderpfälzischen Schifferstadt ansässige Unternehmen Römerhaus, eine Bauträgergesellschaft, die bereits seit 40 Jahren erfolgreich solche Einrichtungen baut und betreibt, will für einen zweistelligen Millionenbetrag im nördlichsten Zipfel der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land eine Seniorenresidenz mit 100 Betten errichten. Der Flächenerwerb ist jetzt getätigt. Im Anschluss an die bebaute Ortslage von Holzkopfteil III, in Verlängerung der Mühlstraße Richtung Gemeindefriedhof, wird das Vorhaben verwirklicht werden.

Ortsbürgermeister Paul Sefrin, Michael Straub als Repräsentant der Bauträgergesellschaft und Verbandsbürgermeister Björn Bernhard sahen jetzt nach dem erfolgreichen Abschluss des notariellen Rechtsgeschäftes zum Grunderwerb eine günstigen Zeitpunkt, um die Öffentlichkeit über das Vorhaben in Kenntnis zu setzen.

Auf Hochtouren laufen die Planungsarbeiten für das eigentliche Vorhaben. Als Bauträger besitzt Römerhaus darin reichlich Erfahrung. Für die rund 5000 Quadratmeter große Baufläche muss die Ortsgemeinde einen Bebauungsplan für ein Sondergebiet schaffen. Der Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land wird parallel dazu geändert.

Geschäftsführer Michael Straub von Römerhaus verweist im vor-Ort-Pressegespräch auf eine 40-jährige Erfahrung in Sachen Seniorenresidenzen. Nur ungern lässt er sich an die Ansiedlungsabsichten in Contwig vor Jahren erinnern. „Vergangenheit, da hat man uns übel mitgespielt, mehr will ich dazu nicht sagen, wenngleich Contwig und das Schwarzbachtal weiter ein attraktiver Standort sein können. Ganz anders hier in Bechhofen. Hier haben wir von allen Anfang an das Gefühl einer echten Partnerschaft gehabt, was ganz unseren Geschäftsinteressen entspricht!“

Die künftige Römerhaus-Seniorenresidenz in Bechhofen soll eine belebende, offene Einrichtung für Betagte werden. Sie wird von der Größe her 50 bis 60 Arbeitsplätze in Voll- und Teilzeit schaffen. Die mit der Einrichtung verknüpfte Cafeteria kann auch von Besuchern und Dorfbewohnern aufgesucht werden. Gleiches gilt für die angegliederte Großküche, die beispielsweise auch Dienstleistungsort für den gemeindeeigenen Kindergarten, die Grundschule und sogar für Senioren aus dem Ort Bechhofen werden kann.

Verbandsbürgermeister Björn Bernhard ist bereits im Vorfeld von solchen Gedankenspielen besonders angetan gewesen und will zusammen mit den Entscheidungsgremien der Verbandsgemeinde den Gedanken zur Nutzung von Synergieeffekten intensiv prüfen und vorantreiben. „Wir sanieren die Grundschule und dabei wird natürlich eingehend geprüft, inwieweit eine enge Zusammenarbeit von Nutzen für alle Beteiligte sein kann.“

Vor gut zwei Jahren sind Träume von einer Seniorenresidenz beim Dorfgemeinschaftshaus schon mal gesponnen worden. Ortsbürgermeister Paul Sefrin berichtet im Merkur-Gespräch von zahllosen Verhandlungsgesprächen, nachdem der Standort beim Dorfgemeinschaftshaus an den unterschiedlichsten Faktoren scheiterte.

Mit dem nunmehr auserkorenen Standort könnte der Bauträger Römerhaus „gut leben“, versichert Straub, der beim Pressegespräch insbesondere die Integration von Römerhaus-Seniorenresidenzen ins dörfliche Leben in den Mittelpunkt rückt. „Wir haben von Anfang an das Gefühl vermittelt bekommen, dass man unsere Einrichtung hier vor Ort haben möchte!“ In Ramstein-Miesenbach oder dem saarländischen Neunkirchen sei das übrigens auch der Fall gewesen, so Straub, der auf die nächstgelegenen im Gespräch näher eingeht und festhält: „Wir wollen willkommen sein!“

Von Orts- und Verbandsgemeinde wird alles unternommen, damit im Eiltempo das planungsrechtliche Verfahren abgewickelt werden kann. Mit einer zweijährigen Bauzeit für die Seniorenresidenz sei dennoch zu rechnen. Ortsbürgermeister Paul Sefrin jedenfalls ist erleichtert darüber, dass nunmehr der Traum von einer solchen Einrichtung Realität wird. Der Wohnwert der Heimatgemeinde werde auch damit um ein weiteres Stück spürbar steigen.

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