Maibaumfest an der Großbaustelle

Contwig. Der Rathausplatz mit dem künftigen Bürgerhaus im Rohbau war gestern für viele Contwiger und Maitourer eine zentrale Anlaufstelle. Bis weit in die Abendstunden hinein legten sich die vielen Vereinshelfer von der großen Fußballfamilie mächtig ins Zeug, damit die Besucher voll und ganz auf ihre Kosten kamen

Contwig. Der Rathausplatz mit dem künftigen Bürgerhaus im Rohbau war gestern für viele Contwiger und Maitourer eine zentrale Anlaufstelle. Bis weit in die Abendstunden hinein legten sich die vielen Vereinshelfer von der großen Fußballfamilie mächtig ins Zeug, damit die Besucher voll und ganz auf ihre Kosten kamen. Das herrliche Maiwetter war Garant dafür, dass die Festbesucher in Scharen kamen."In der Nachbarschaft des stattlichen Maibaums zu feiern, das macht doch richtig Freude", sinnierte Bernd Lauer, selbst einmal ein aktiver Kicker bei den Palaten und einer jener, die bei einem solchen Anlass wie dem Maibaumfest gern in Erinnerungen schwelgen. Das Maibaumfest lockt Jahr für Jahr viele Besucher auf den Rathausplatz, wo traditionell von den Vormittagsstunden an gefeiert wird. "Die zentrale Lage des Platzes lockt halt allein schon viele Besucher an", meint Roland Freyler, der zusammen mit anderen Gleichgesinnten aus dem Turnverein sich ein Dämmerschöppchen genehmigt und den Festflair dabei in vollen Zügen genießt.

Auf die Idee, einen stattlichen Maibaum zu errichten, war in den achtziger Jahren der FC Moas mit Fred Sefrin und weiteren Mitstreitern gekommen. Der damalige Ortsbürgermeister Wilhelm Sefrin fand auf Anhieb die Idee großartig und gewährte jegliche Unterstützung. Genau so, wie das heute noch sein Nachfolger Karl-Heinz Bärmann tut. "Das Maibaumfest ist für unseren Ort ein ganz besonderes Fest", bemerkt Bärmann, der sich bei der großen Vereinsfamilie im Ort dafür bedankt, dass immer wieder sich Vereine in den Dienst der Sache stellen und die Bürde der Festorganisation übernehmen. "Das ist keineswegs einfach, denn gerade an einem Tag wie dem 1. Mai wollen viele hinaus in die erwachte Natur zum Wandern. Deshalb muss man die Arbeit der Helfer besonders anerkennen, wenn die sich dann für das Arbeiten entscheiden und damit einen kulturellen Beitrag leisten", so der Ortsbürgermeister.