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VdK brachte dem Seniorenheim Oberthal einen Maibaum und ein Ständchen

Besondere Aktion in Oberthal : Wunsch-Herzen an den Maibaum hängen

Sozialverband VdK bot den Bewohnern des Oberthaler Seniorenheims ein Ständchen.

Auch ein kräftiger Regenguss hielt die Mitglieder des Sozialverbandes VdK rund um die Kreisvorsitzende Gerlinde Koletzki-Rau nicht davon ab, den Bewohnern und den Pflegekräften des Seniorenheims St. Stephanus in Oberthal ein Ständchen zu bringen. „Eigentlich wollte ich ja noch mein Akkordeon reaktivieren“, sagte die Kreisvorsitzende verschmitzt, „aber aufgrund des Wetters lass ich das dann doch besser.“ Mit dabei waren Vertreter des VdK aus Oberthal, Winterbach und Niederlinxweiler.

Als besondere Geste wurde ein kleiner Maibaum gestelltt. Daran sollen kleine selbst gebastelte Täschchen in Herzform angebracht werden, in die die Bewohner ihre Wünsche stecken können. „Es soll einfach nur eine kleine Geste sein, die den Menschen in den Heimen, die zurzeit doch sehr unter der Isolation leiden, ein klein wenig Licht in den Alltag bringen soll.“

Koletzki-Rau hatte auch jede Menge Textblätter im Gepäck, extra in großer Schrift gedruckt – und so konnten die Bewohner kräftig einstimmen und mitsingen, als der „Chor des VdK“ das altbekannte Lied „Der Mai ist gekommen“, anstimmte. Die Bewohner, denen es möglich war, hatten im Wintergarten Platz genommen oder waren an die Fenster getreten. Auch einige Mitarbeiter nahmen sich die Zeit, von den Balkonen zu winken und mitzusingen. Dabei wurde allen Hygienevorschriften Rechnung getragen – die Besucher blieben vor den Toren des Seniorenheimes.

Die Bewohner und Mitarbeiter des Seniorenheims St. Stephanus in Oberthal stimmten begeistert mit ein, als der „Chor des VdK-Kreisverbandes St. Wendel“, den Wonnemonat mit der altbekannten Weise „Der Mai ist gekommen“ begrüßte. Foto: Ralf Mohr

Beaufsichtigt wurde das Spektakel von der Heimleiterin Sabine Wecker, die die Idee sehr schön fand und es begrüßte, dass die Bewohner nicht vergessen wurden. „Für uns ist es eine Herzensangelegenheit“, betonte Gerlinde Koletzki-Rau. „Wir möchten damit unsere Verbundenheit mit den Bewohnern ebenso wie Dankbarkeit für die unermüdliche Arbeit der Mitarbeiter in den Alten- und Pflegeheimen, in den Kliniken und Pflegediensten zum Ausdruck bringen.“