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Liberale sehen sich als die treibende Kraft im Zweibrücker Stadtrat

Liberale sehen sich als die treibende Kraft im Zweibrücker Stadtrat

Zweibrücken. Die FDP ist die treibende Kraft im Zweibrücker Stadtrat, die Vorschläge macht und integriert. Dieser Auffassung ist Fraktionschef Walter Hitschler (Foto: pm), der während der Mitgliederversammlung seiner Partei eine solide Arbeit bescheinigte

Zweibrücken. Die FDP ist die treibende Kraft im Zweibrücker Stadtrat, die Vorschläge macht und integriert. Dieser Auffassung ist Fraktionschef Walter Hitschler (Foto: pm), der während der Mitgliederversammlung seiner Partei eine solide Arbeit bescheinigte. Im Laufe der letzten Wahlperiode sei es gelungen, mit Hanne Stauch und Martin Krück zwei hervorragende Mitstreiter für die Liberalen zu gewinnen (sie wechselten von der FWG-Fraktion über). Krück ist inzwischen der FDP beigetreten. Hitschler selbst führt die gestern beschlossene Liste für die Ratswahl am 7. Juni an, gefolgt von Hanne Stauch, Karl Glahn, der aus der SPD ausgetretenen Ingrid Kaiser und Krück. Heinz Hofer, der Vorsitzende des Ernstweiler Ortskartells, verzichtete aus gesundheitlichen Gründen auf eine Kandidatur. Nach Angaben Hitschlers will sich Hofer auch langsam aus dem Ortskartell zurückziehen. Hitschler plädierte erneut für die Einführung von wiederkehrenden Beiträgen für den Straßenausbau in Zweibrücken: "Sie kommen so sicher wie das Amen in der Kirche." Viele Straßen müssten grundlegend erneuert werden. Das führe zu sehr hohen Kosten für die Anlieger. Deshalb werde die FDP in der nächsten Ratssitzung wieder einen Anlauf für dieses System starten, bei der alle Hauseigentümer jährlich etwas zahlen müssten. "Die Zahl derer, die uns hier unterstützen steigt stetig", zeigt sich Hitschler zuversichtlich, dass spätestens in den nächsten fünf Jahren die wiederkehrend Beiträge eingeführt werden. Bundestagskandidat Heinz-Walter Roth forderte die Wiederbelebung der stillgelegten Bahnstrecke zwischen Zweibrücken und Homburg: "Die Politik setzt sich hier nicht so ein, wie wir uns das wünschen." Dieser Auffassung ist auch Dieter Franck vom Zweibrücker Förderverein Schienenverkehr. So sollte eine Initiative direkt in Berlin gestartet werden, um im Zuge des Konjunkturpaketes Bewegung in die Sache zu bringen. Dies sei von der Stadt nicht ausreichend unterstützt worden.

Auf einen BlickAuf der FDP-Liste für die Stadtratswahl am 7. Juni stehen auf den ersten 25 Plätzen: 1. Walter Hitschler, 2. Hanne Stauch, 3. Karl Glahn, 4. Ingrid Kaiser, 5. Martin Krück, 6. Bernd Helbing, 7. Rainer vom Berg, 8. Dietmar Runge, 9. Steffen Stock, 10. Hartmut Glahn, 11. Reinhard Bock, 12. Dieter Franck, 13. Ingo Stehle, 14. Egon Kirmse, 15. Ulrich Schüler, 16. Jürgen Vollmar, 17. Hans-Klaus Oberle, 18. Gisela Zapp, 19. Gerhard Kerfin, 20. Wolfgang Wildt, 21. Fritz Stauch, 22. Hans-Klaus Dingeldein, 23. Norbert Schneider, 24. Ilse Müller, 25. Günter Grund. nob