Schwarz weist Hohn-Kritik zurück

Hornbach. "Hohn übt wegen Verzicht von Gegenkandidaten bei Wahlen scharfe Kritik", hieß es im Merkur-Bericht über das Heringsessen der FDP in Contwig

Hornbach. "Hohn übt wegen Verzicht von Gegenkandidaten bei Wahlen scharfe Kritik", hieß es im Merkur-Bericht über das Heringsessen der FDP in Contwig. Klaus Schwarz (SPD), Beigeordneter der Stadt Hornbach und der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land, stellt dazu fest: "Was er in Hornbach als angenehm und hilfreich empfindet und nicht müde wird immer wieder zu betonen, dass Erfolg nur durch ein gutes Miteinander und Gemeinsamkeit zu erzielen sei, prangert er auf Verbandsgemeinde- und Kreisebene als Klüngelei an." Es wäre wenig hilfreich, sollten sich die großen Fraktionen, nur um ihre Parteifahnen hoch zu halten, streiten und deshalb die Interessen der Allgemeinheit hintanstellen, meint der Beigeordnete und erklärt: "Seit nunmehr 25 Jahren gehöre ich dem Rat der Verbandsgemeinde Zweibrücken Land an und wage es zu behaupten, dass die von Hohn so sehr gescholtene Elefantenhochzeit nicht zum Nachteil unserer Bürger war. Ich kann mich auch noch an andere Zeiten erinnern, in denen damals ,der Schwanz mit dem Hund wackelte', wie es kolportiert wurde. Aber aus Fehlern sollte man lernen." Was habe es mit Demokratie zu tun, wenn ein Kandidat in einer im voraus absehbar aussichtslosen Wahl beschädigt werde? Warum müsse man bei nachweislich guter und gedeihlicher Zusammenarbeit trotz unterschiedlicher Parteibücher zum Wohle aller den handelnden Personen Betrug am Wähler unterstellen? "Ist Demokratie nur dort gesichert, wo die FDP mitregiert? Man darf darauf gespannt sein, was Reiner Hohn dazu sagt, wenn er, wie bei der letzten Wahl, in Hornbach keinen Gegenkandidaten um das Amt des Stadtbürgermeisters hat? Ist dann auch in Hornbach die Demokratie gefährdet oder misst man lediglich mit zweierlei Maß?", fragt Klaus Schwarz. red