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Antonius Buchmann zum Ehrenbürger von Wiesbach ernannt

Antonius Buchmann zum Ehrenbürger von Wiesbach ernannt

Der langjährige Ortsbürgermeister Antonius Buchmann ist der erste Ehrenbürger von Wiesbach. Der Seniorennachmittag am Sonntag war die passende Gelegenheit, vor vielen Gästen die Ehrung auszusprechen.

Viele erfolgreiche kommunalpolitische Jahre liegen hinter Antonius Buchmann. 20 Jahre hindurch ist er Ortsbürgermeister von Wiesbach gewesen, das dem gebürtigen Martinshöher zur zweiten Heimat wurde. In den zwei Jahrzehnten seiner Verantwortung als Bürgermeister hat Anton Buchmann es verstanden, das Gemeindebild zu prägen. Zusammen mit vielen Wegbegleitern, die der jetzige Ehrenbürger für die Dorfgemeinschaft begeistern konnte, wie es Ortsbürgermeister Emil Mayer in seiner Laudatio zur Ehrung zum Ausdruck brachte.

Ob Kanalbau , Schaffen eines Kindergartens, Bau der Leichenhalle, Straßenausbau oder der Erschließung von neuem Bauland - Antonius Buchmann habe den Ort wie kein anderer vor ihm geprägt, sagte Mayer in Gegenwart der vielen Bürger, die den Seniorennachmittag im Johann-Michael-Schang-Haus in Wiesbach besuchten.

Beim Bau des katholischen Pfarrheims sei Buchmann ebenso beteiligt gewesen wie an vielen Dorfverschönerungsmaßnahmen. Mayer brachte es auf den Punkt: "Antonius Buchmann ist ein Schaffer gewesen. Deshalb hat dieser wie kein anderer diese Ehrung verdient." Seine Aktivitäten in den Dorfvereinen oder zu dessen Wohle rundeten das Bild ab. Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker sprach bei seiner Gratulation von einem kommunalpolitischen Urgestein der Gemeinde, das hier viel zu bewegen wusste. Und der Geehrte selbst meinte, dass er damals Anfang der 50er Jahre in Wiesbach mit offenen Armen aufgenommen wurde. Buchmann spannte einen weiten Bogen in seinem Dankeswort, sprach von den vielen Wegbegleitern auf allen kommunalen Ebenen. Bei Verbandsbürgermeister Karl Glahn angefangen und bei Landrat Hans Jörg Duppré aufgehört. Emil Breininger sei zum Anfang sowas wie ein "wandelndes Notizbuch" gewesen, und insbesondere die Sorge um die Einrichtung "Kindergarten" habe ihn immer wieder beflügelt, so der erste Ehrenbürger des Ortes. "Hier habe ich mich am wohlsten gefühlt, die Kinder sind unsere Zukunft."