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Bei der SG Erbach sind in dieser Saison Motivationskünste gefragt

Bei der SG Erbach sind in dieser Saison Motivationskünste gefragt

Wahrlich ein Seuchenjahr ist diese Spielzeit für die Mannschaft der SG Erbach . Trainer Frank Lebong muss schon seit dem Start durchweg auf viele Leistungsträger verzichten, immer wieder improvisieren und neu motivieren.

"Am Sonntag in Blickweiler hatte ich gerade mal zwölf Spieler zur Verfügung und die Situation wird nicht besser", konstatiert der frühere Bundesligaprofi beim FC Homburg. Seinem Team zollt er viel Lob, es habe sich trotz der personellen Misere teuer verkauft. Jetzt empfängt er am Bahnhaus den Aufstiegsaspiranten SC Blieskastel-Lautzkirchen, die das Schlusslicht SG Parr Medelsheim-Brenschelbach mit 7:0 abgefertigt haben. Anstoß ist am Donnerstag um 19.30 Uhr. Dabei kann Lebong sicherlich wieder auf die Zuverlässigkeit und Spielfreude von Yannis Weis bauen, der sich in den zurückliegenden Monaten durch gute Leistungen und einer bemerkenswerten Souveränität zu einem Leistungsträger entwickelt hat. Auch die Rückkehr von Benjamin Reuschl habe sich positiv ausgewirkt. Demgegenüber fehlen den Erbachern weiterhin Alexander Ecker, der verletzungsbedingt auch noch an Ostermontag im Kellerduell gegen Niederbexbach pausieren muss, Johannes Bay wegen eines Nasenbeinbruchs und Marc-Oliver Roth, der schon seit Ende der letzten Saison an einer langwierigen Knieverletzung laboriert.