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| 21:20 Uhr

Perfekt: Louis van Gaal wird Bayern-Trainer

München. Die Verpflichtung von Wunschtrainer Louis van Gaal ist perfekt. "Wir sind glücklich, mit Lous van Gaal einen erfahrenen und erfolgreichen Fußball-Trainer für den FC Bayern München gewonnen zu haben", sagte Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge

München. Die Verpflichtung von Wunschtrainer Louis van Gaal ist perfekt. "Wir sind glücklich, mit Lous van Gaal einen erfahrenen und erfolgreichen Fußball-Trainer für den FC Bayern München gewonnen zu haben", sagte Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge. Eine Ablöse für den bis 2010 beim neuen niederländischen Meister AZ Alkmaar unter Vertrag stehenden 57 Jahre alte Holländer muss der Bundesligist nicht zahlen. Dafür tritt der FC Bayern in einem Freundschaftsspiel in Alkmaar an.

Nach der Vollzugsmeldung im zähen Ringen um van Gaal, der einen bis 2011 gültigen Vertrag bekommt, kann sich der FCB nun voll auf die Kaderplanung, bei der immer wieder der Name von Werder Bremens Diego fällt (siehe Infokasten), und den Titelkampf konzentrieren. Durch Siege in den letzten zwei Spielen und einen Ausrutscher des punktgleichen Spitzenreiters VfL Wolfsburg möchte Interims-Trainer Jupp Heynckes seinen Feuerwehr-Einsatz bis zum Saisonende als Nachfolger von Jürgen Klinsmann mit dem 22. Meister-Titel für die Münchner krönen. "Irgendeiner wird jetzt patzen, weil die Nervenbelastung enorm hoch ist", stachelte Manager Uli Hoeneß nach dem 3:0 gegen Bayer Leverkusen das Fernduell mit "Nervenkitzel" gegen Wolfsburg.

Schon nach dem 32. Spieltag bauen die Münchner auf die Qualifikation für die Champions League. "Da bin ich zuversichtlich", äußerte Heynckes Optimismus, den er auch auf dem Platz wieder findet. Nur der "Killer-Instinkt" vor dem Tor fehlt ihm noch.

"Wenn der neue Trainer kommt, ist Aufbruchstimmung da", bemerkte Mittelfeldspieler Bastian Schweinsteiger. Allerdings war beim erst nach der Pause meisterlichen Auftritt gegen am Ende auseinander brechende Leverkusener nicht alles Gold, was glänzte. Denn vor dem Seitenwechsel hätten sich die verunsicherten Münchner über zwei Elfmeter gegen sich und einen Rückstand nicht beklagen können. In der zweiten Hälfte vergaben Luca Toni & Co. dann aber fast fahrlässig ein höheres Ergebnis. "Es wäre fatal, wenn wir diese Meisterschaft nicht gewinnen würden wegen des Torverhältnisses", ärgerte sich Hoeneß.

Dass es in einer Saison vieler Fehlschüsse doch noch zu einem glücklichen Ende kommen kann, dafür war am Dienstagabend vor allem Lukas Podolski verantwortlich. Der Stürmer, der zum 1. FC Köln zurückkehrt, traf einmal und bereitete die Treffer von Luca Toni (47. Minute) und Franck Ribéry (58.) vor. "Jupp Heynckes hat mir das Vertrauen gegeben und ich denke, ich habe das zurückgegeben", sagte "Poldi", der an sechs von acht Toren in den drei Spielen unter Heynckes beteiligt war. Der Trainer schwärmte regelrecht über seinen "Straßenfußballer", den er nach der Klinsmann'schen Demoralisierung starkgeredet hatte: "Poldi blüht auf. Er hat ein Top-Spiel gemacht." dpa

Auf einen Blick

Werder Bremens Star Diego will zu Juventus Turin. Der 24-Jährige schließt einen Wechsel zu Bayern München aber auch nicht aus. "Ich bin mit Turin klar", sagt der Brasilianer: "Wenn sich die Clubs einig sind, dann werde ich auch sagen: Ich spiele nächste Saison bei Juventus." Er habe beim italienischen Erstligisten aber noch nicht unterschrieben. Zum Interesse der Bayern sagt er: "Nur, wenn Werder mir sagen würde, es läge ein Angebot von den Bayern vor und ich solle mich bitte damit beschäftigen, dann würde ich das tun." Dafür ist es wohl zu spät. "Wir ziehen uns aus der Veranstaltung zurück. Denn wir sind ein seriöser Club", sagt FCB-Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge: "Das, was da alles passiert, wirkt sehr irritierend auf uns." dpa