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Mainz und Nürnberg auf Kurs

München. Am 32. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga verteidigte der FSV Mainz mit dem 2:1 gestern Abend gegen den FSV Frankfurt nach einem Doppelpack von Aristide Bancé den zweiten Tabellenplatz mit einem Punkt Vorsprung vor dem 1. FC Nürnberg. Der gewann gegen Abstiegskandidat VfL Osnabrück dank Marek Mintal mit 2:0

München. Am 32. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga verteidigte der FSV Mainz mit dem 2:1 gestern Abend gegen den FSV Frankfurt nach einem Doppelpack von Aristide Bancé den zweiten Tabellenplatz mit einem Punkt Vorsprung vor dem 1. FC Nürnberg. Der gewann gegen Abstiegskandidat VfL Osnabrück dank Marek Mintal mit 2:0. Fürth muss nach dem 0:0 bei Meister SC Freiburg das "Aufstiegs-Endspiel" am kommenden Sonntag gegen Mainz gewinnen - und auf fremde Hilfe hoffen, um eine Chance auf einen Platz in der Bundesliga zu haben.


Nürnberg behielt im Aufstiegskampf die Nerven, strahlte beim fünften Heimsieg nacheinander aber keinen Glanz aus. Marek Mintal (15. und 86.), der nach seiner Rot-Sperre in die Mannschaft zurückgekehrt war, machte mit seinen Saisontreffern 14 und 15 vor 33 507 Zuschauern den Sieg perfekt. Der FCN ist der seit Ende September 2008 zu Hause unbesiegt und hat seit dem 2:1 im Derby gegen Fürth am 23. November kein Gegentor im eigenen Stadion kassiert. Osnabrück war zwar ein ebenbürtiger Gegner, ging nach zwei Siegen in Serie aber leer aus.

Mainz tat sich vor eigenem Publikum wieder einmal sehr schwer. Nach der Führung durch den elften Saisontreffer von Torjäger Aristide Bancé (23.) und Frankfurts Ausgleich durch den Ex-Saarbrücker Henrich Bencik (48.) rettete Bancé mit seinem zweiten Tor der Mannschaft von Trainer Jörn Andersen die drei Punkte. Der FSV Frankfurt muss nach der vierten Auswärtspleite nacheinander um den Klassenverbleib bangen.



Drei Tage nach dem 1:1 im Franken-Derby gegen Nürnberg bemühte sich Greuther Fürth im Spiel um "Alles oder Nichts" im Freiburger Badenova-Stadion um die drei Zähler. Die Fürther Offensive um Stefan Reisinger, der in der kommenden Saison in Freiburg spielt, war jedoch ohne Durchschlagskraft.

Im Tabellenkeller ist neben dem VfL Osnabrück auch die TuS Koblenz noch weit vom rettenden Ufer entfernt. Nach dem 1:1 bei Rot-Weiß Ahlen ist Koblenz nach Zählern gleichauf mit dem auf dem Relegationsrang 16 platzierten VfL (beide 35). Nach Ahlens Führung durch Deniz Naki (85. Minute) rettete Marcel Mavric (85.) den Koblenzern einen Punkt. Ahlen (40) hat den Klassenverbleib nach dem Punktgewinn praktisch sicher.

Zum Abschluss des 32. Spieltags kämpft der FC Ingolstadt heute (20.15 Uhr/DSF) gegen den FC St. Pauli um die letzte Chance im Kampf gegen den Abstieg in die Dritte Liga. dpa

Auf einen Blick

Das abstiegsbedrohte 1860 München hat sich nach neun Spielen ohne Sieg gestern von Trainer Uwe Wolf getrennt. Nachfolger ist Ewald Lienen. Er war zuletzt bis 2008 Trainer bei Panionios Athen. "Der Relegationsplatz rückt bedrohlich nahe. Wir brauchen einen erfahrenen, krisenfesten Trainer", sagte Geschäftsführer Manfred Stoffers. Wolf hatte erst am 24. Februar Marco Kurz abgelöst. dpa