FC Homburg auf Abstiegsplatz, Trainer Kaminski unter Druck

FC Homburg auf Abstiegsplatz, Trainer Kaminski unter Druck

Homburg. Mit dem 0:2 gegen Preußen Münster hat Fußball-Regionalligist FC Homburg seine Talfahrt fortgesetzt und die vierte Pflichtspiel-Niederlage in Folge kassiert. Damit steht der FCH, der im heimischen Waldstadion vor 1256 Zuschauern zu keiner echten Torchance kam, erstmals auf einem Abstiegsplatz

Homburg. Mit dem 0:2 gegen Preußen Münster hat Fußball-Regionalligist FC Homburg seine Talfahrt fortgesetzt und die vierte Pflichtspiel-Niederlage in Folge kassiert. Damit steht der FCH, der im heimischen Waldstadion vor 1256 Zuschauern zu keiner echten Torchance kam, erstmals auf einem Abstiegsplatz. Angesichts der "spielerischen Enttäuschung" war FCH-Vorstandschef Peter Müller nach dem Spiel bedient. "Münster war fast eine Klasse besser. Wir können froh sein, dass es nicht 4:0 ausgegangen ist", urteilte Müller ohne Schönfärberei.

Noch redet der FCH-Vorstand "nicht über Schuldzuweisungen", sendet aber deutliche Signale in Richtung von FCH-Trainer Alfred Kaminski (Foto: SZ). "Die Strategie greift nicht. Wir müssen das mit dem Trainer analysieren", kündigt der 50-Jährige, der die "Mechanismen des Geschäfts" kennt, Gespräche mit dem sportlich Verantwortlichen an. Kaminski selbst sah das Spiel in einem anderen Licht. Der 46-Jährige fand es "ärgerlich, dass wir durch zwei Standardsituationen geschlagen wurden" und haderte mit einer "Fehlentscheidung" des Schiedsrichters vor dem 0:1. Von einer deutlichen Niederlage wollte der 46-Jährige nichts wissen. "Das waren zwei Standardsituationen, ansonsten nichts. Also legen sie mir keine Worte in den Mund", sagte Kaminski. Tim Schwartz hält die Kritik am Trainer für "totalen Quatsch. Der baut hier was auf. Die Arbeit, die er macht, muss erstmal greifen", sagt der Spieler, der einräumt, "klar, wir haben jetzt den zwölften Spieltag". "Alfred sitzt am nächsten Samstag auf der Bank", schließt Peter Müller bis zur Partie in Trier Konsequenzen aus und fügt an, "wir reden mit keinem anderen, solange unser Trainer hier ist". rti

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