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1. FC Kaiserslautern: Trainer Korkut trotz Holperstart optimistisch

Kaiserslautern. Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern will heute im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf (20.15 Uhr/Sport 1) den ersten Saisonsieg landen. Die Pfälzer stehen am dritten Spieltag unter Druck. Nur ein Punkt steht nach den ersten beiden Saisonspielen zu Buche. Zudem musste der FCK im DFB-Pokal bereits in der ersten Runde gegen Drittligist Hallescher FC (3:4 nach Verlängerung) die Segel streichen. "Wir führen, das Spiel läuft in unsere Richtung - aber dann geben wir dem Gegner wieder das Gefühl, dass gegen uns doch noch etwas drin ist", ärgert sich FCK-Trainer Tayfun Korkut über das Liga-Spiel bei Aufsteiger Würzburger Kickers (1:1) und die DFB-Pokalpartie in Halle. Mirko Reuther

Schwarzmalen will der Trainer aber nicht: "Unser Start war holprig, aber wenn wir gegen Düsseldorf gewinnen, stehen wir wieder im Tabellenmittelfeld." Außenverteidiger Naser Aliji bekräftigt: "Panik ist die falsche Reaktion, wir müssen unseren Weg weitergehen und nach vorne schauen. Alles andere bringt nichts."



Die wacklige Defensive der Pfälzer verstärkt Außenverteidiger Mensur Mujdza vom SC Freiburg . Der FCK bestätigte gestern den Wechsel des 32-jährigen bosnischen Nationalspielers, der einen bis Juni 2017 geltenden Vertrag mit der Option für ein weiteres Jahr unterschrieb. Den Verein verlassen hat Mateusz Klich. Der polnische Mittelfeldspieler galt als einer der Großverdiener beim FCK. Er schließt sich zwei Jahre vor Vertragsende dem niederländischen Erstligisten Twente Enschede an.