1. Saarland

Und immer wieder neue Wege

Und immer wieder neue Wege

Fast könnte man meinen, die Stadt will die Autofahrer so gründlich verwirren, dass es gar nicht mehr möglich ist auf gewohnten Wegen durch Homburg zu fahren. Zwar müssen sie sich mit dem neuen Verkehrskonzept ohnehin ziemlich stark umstellen - und bei festen Gewohnheiten ist das so eine Sache - doch auch bislang erwies sich das Fahren schon als schwierig

Fast könnte man meinen, die Stadt will die Autofahrer so gründlich verwirren, dass es gar nicht mehr möglich ist auf gewohnten Wegen durch Homburg zu fahren. Zwar müssen sie sich mit dem neuen Verkehrskonzept ohnehin ziemlich stark umstellen - und bei festen Gewohnheiten ist das so eine Sache - doch auch bislang erwies sich das Fahren schon als schwierig. Zunächst war dies so, weil die Talstraße wegen Umbau stückweise gesperrt war, danach wurde die Verkehrsführung teilweise umgestellt. Dann war auch die wieder Geschichte, denn diverse Ereignisse vom Radrennen bis zur Festa Italiana sorgten dafür, dass auf einigen Strecken erneut nichts ging. Und wenn in einer Woche Stadtfest und Kirmes gefeiert werden, wird sich das in der City auch wieder aufs Autofahren auswirken.Nun ist in Sachen Verkehrskonzept Neues aus der Stadtverwaltung zu hören: Die Kanalstraße soll bis Mitte/Ende September gedreht werden - das soll dafür sorgen, dass die Kreuzung am Mühlgraben entlastet wird. Beim ersten Durchdenken hört sich das nach einer guten Idee an. Schließlich ist die Stelle einer der Knackpunkte und wird es umso mehr sein, sollte auf dem Enklerplatz eine Einkaufsgalerie gebaut werden. Auch das war eines der großen Themen der Woche. Die Stadtoberen sind wild entschlossen, jetzt schnell Nägel mit Köpfen zu machen. Die Kritiker werden wieder lauter. Bis an diesem Ende der Innenstadt etwas steht, sollte man sich jedoch sicher sein, wie Autofahrer dorthin gelangen können. Eine weitere Änderung steht übrigens um die Herbstferien an: Die Saarbrücker Straße zwischen Zweibrücker Tor und Zweibrücker Straße soll gedreht werden - oder in beide Richtungen befahrbar sein. Da wird derzeit noch überlegt - Autofahrer sollten also wachsam sein.