Unfall auf der B51: Toter und Schwerverletzte auf B51

Unfall auf der B51 : Toter und Schwerverletzte auf B51

Von Frank Bredel

In Rilchingen-Hanweiler ist es am frühen Mittwochmorgen zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen. Ein Mann starb, zwei Menschen wurden schwer verletzt, als um sechs Uhr auf der B 51 in Höhe des Industriegebiets in Hanweiler kurz vor der Grenze ein französisches Auto zunächst einen Wagen im Gegenverkehr streifte, dann gegen einen Baum prallte und zerbarst.

Der Motorblock lag gut 30 Meter weit entfernt im Acker, das Getriebe auf der Fahrbahn, die völlig zerstörte Karosserie wurde ebenfalls in den Grünstreifen geschleudert. Das Trümmerfeld zog sich über 100 Meter auseinander. Es gab den Ermittlern und dem Unfallgutachter wichtige Hinweise auf das Geschehen.

Der 25-jährige Fahrer, den die Notärzte und Notfallsanitäter nicht mehr retten konnten, muss gerast sein, folgerte die Polizei. Anders sei das Schadensbild nicht zu erklären. „In einer leichten Rechtskurve geriet er mit seinem Wagen auf die Gegenfahrbahn, kollidierte mit einem entgegenkommenden Pkw und stieß anschließend gegen einen Baum“, erklärte einer der Beamten, die später feststellten, dass der Mann auch keinen Führerschein besaß.

Sein Beifahrer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert, man fand ihn hinter einer Umzäunung. Den zweiten Mitfahrer mussten die Rettungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kleinblittersdorf aus dem Auto befreien. Beide Männer erlitten lebensgefährliche Verletzungen.

Ihre Personalien konnten die Ermittler noch nicht zweifelsfrei feststellen. Der Fahrer des entgegenkommenden Autos sei glücklicherweise nur leicht verletzt worden, erklärte die Polizei. Die Bergungsarbeiten dauerten Stunden. Die Unfallstelle wurde von einem Gutachter vermessen, anschließend zog ein Abschleppdienst den Motorblock aus dem Acker und beseitigte die Wracks der beiden Autos. Der Verkehr wurde über Nebenstraßen umgeleitet.

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