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So verteilen die Kommunen Marpingen, St. Wendel und Oberthal die Masken

So werden die Masken verteilt : Briefkasten, Ausgabestellen oder Drive-In

So werden die Masken ab Montag, 27. April, in St. Wendel, Oberthal und Marpingen verteilt.

Die Landesregierung stellt den Kommunen kostenlose Masken zur Verteilung an die Bürger zur Verfügung (wir berichteten). Wie das organisiert wird, konnten die Kommunen in Eigenregie planen. Jetzt gibt es aus einigen Rathäusern im Landkreis St. Wendel Updates in Sachen Prozedere.

  • Die Lieferung der Masken wird an diesem Wochenende erwartet. Voraussichtlich gibt es fünf Masken pro tragepflichtiger Person, teilt ein Sprecher der Stadtverwaltung mit. Damit gemeint sind alle Personen ab Vollendung des sechsten Lebensjahres. In den Stadtteilen außerhalb der Kernstadt werden jeweils die Ortsvorsteher, Mitglieder aus den Ortsräten und weitere Helfer die Masken verteilen. Diese seien entsprechend verpackt: Umschläge mit zwei Masken und einem Informationsblatt mit Hinweisen zur korrekten Handhabung. Für die Bewohner der Kernstadt gibt es eine Drive-In-Station im Bereich Bosenbach. Diese ist voraussichtlich am Montag, 27. April, von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Danach soll – falls nötig – die Verteilung der Schutzmasken für die Gesamtstadt um eine zusätzliche Ausgabestelle im Bereich der Sporthalle erweitert werden.
  • Sollte jemand keine Maske erhalten haben oder nicht zum Verteilzentrum kommen können, ist ab Dienstag, 28. April, eine Telefonnummer geschaltet: Tel. (0 68 51) 8 09 12 34. Auch per Mail an zusammen@sankt-wendel.de ist eine Kontaktaufnahme möglich. Die Masken würden dann soweit möglich über die Verwaltung zugestellt, erläutert der Sprecher. Bürgermeister Peter Klär (CDU) betont, dass er es trotz der ausgegebenen zeitlich begrenzt nutzbaren Mund-Nasen-Schutz-Masken für äußerst wichtig und sinnvoll hält, dass weiterhin Mund-Nasen-Schutz-Masken aus Stoff genäht werden. „Dies bleibt auch weiterhin ein wichtiger Baustein zum Schutz der Bevölkerung und ich danke allen Mitbürgern, die sich auf diese Art für den Schutz ihrer Mitmenschen engagieren“, so der Rathauschef.
  • Der Plan für die Verteilung der Masken, welche die Landesregierung den Saar-Kommunen zur Verfügung stellt, steht auch in Oberthal. Wie Bürgermeister Stephan Rausch (CDU) berichtet, wird er mit Ausgabestellen arbeiten. „Diese richten wir in Oberthal vor dem Rathaus und vor der Bliestalhalle ein, in Gronig vorm Dorfgemeinschaftshaus, in Güdesweiler und Steinberg-Deckenhardt jeweils am Feuerwehrgerätehaus“, erläutert der Verwaltungschef. Am Rathaus werden Tische positioniert, an denen die Mitarbeiter die Masken ausgeben. Es gibt Adresslisten, auf denen auch die Zahl der Personen vermerkt ist, die in einem Haushalt leben. Es sei möglich, dass ein Familienmitglied die Masken für alle mitnimmt. „Und wenn Nachbarn schon die Einkäufe für andere übernehmen, damit diese nicht raus müssen, können wir auch diese Masken mitgeben“, sagt Rausch.
  • Während am Rathaus das Verwaltungsteam im Einsatz ist, werden alle anderen Ausgabestellen in der Gemeinde von Feuerwehrleuten betreut: „Ich bin sehr froh über deren Unterstützung“, lobt Rausch. Gleiches gilt für die Ortsvorsteher, die sich ebenfalls am Verteilen beteiligen. Der voraussichtliche Zeitplan sieht vor, dass die Ausgabestellen am kommenden Montag und Dienstag, 27. und 28. April, jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr geöffnet sind. „Alles steht und fällt ein bisschen mit dem genauen Liefertermin der Masken“, sagt Rausch. Der Bürgermeister ist aber bester Dinge, dass diese am Montagmorgen bereitliegen. Sollten die beiden Tage nicht zur Ausgabe ausreichen, werde eben verlängert.
  • : Bürgermeister Volker Weber (SPD) hat sich zusammen mit seinem Rathaus-Team für ein anderes Verteilprozedere entschieden. Die Masken werden am Montag, 27. April, von Mitarbeitern der Gemeinde und ehrenamtlichen Helfern in die Briefkästen eingeworfen. „Ich bin stolz auf unsere Mitarbeiter, dass sie direkt ihre Hilfe bei der Sache angeboten haben. Ebenso großen Dank an das Helfernetzwerk, welches anlässlich der Corona-Pandemie vor einigen Wochen gegründet wurde. Diese Hilfsbereitschaft ist überwältigend“, sagt der Rathauschef.
  • Ein Sprecher der Gemeinde erläutert das Prozedere: Die Masken werden samt Infoblatt am Sonntag von den Mitarbeitern der Gemeinde verpackt. Je Person gibt es ein Masken-Kit. „Haushaltslisten, wie viele Personen im Haushalt leben, sind vorbereitet und anonymisiert“, so der Sprecher. „Die Kommunen zeigen mit ihren Mitarbeitern landesweit, dass sie für die Bürger da sind und sich einsetzen. Wir halten alle in der Krise zusammen und reagieren auf neue Lagen unbürokratisch und zielorientiert. Das ist gelebte Solidarität, die einen sehr stolz macht“, sagt Weber.
  • Der Gemeindesprecher verweist zudem auf die selbst genähten Stoffmasken, die vom Marpinger Jugendbüro ausgegeben werden. Eine freiwillige Spende von drei Euro für ein soziales Kinder- und Jugendprojekt in der Gemeinde kann entrichtet werden. Die Ausgabe erfolgt nach Terminabsprache mit Alisa Müller, Tel. (01 60) 96 94 32 27. Ebenso werden weiterhin fleißige Näher dazu aufgerufen, Stoffmasken zu produzieren und im Jugendbüro abzugeben. Stoff und Gummiband seien dort vorrätig.