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Adventsbasar mit ungewöhnlichen Ideen

Adventsbasar mit ungewöhnlichen Ideen

Freisen. Licht in Tüten und Kuchen im Glas - wo gibt´s denn das? Zu spät, das gab es. Jetzt ist alles ausverkauft, denn das originell verpackte Teelicht und das Gebäck in ungewöhnlicher Backform war ein einmaliges Angebot, nur zu haben für die Besucher des Adventbasars der Erweiterten Realschule Freisen. Und die kamen überaus zahlreich

Freisen. Licht in Tüten und Kuchen im Glas - wo gibt´s denn das? Zu spät, das gab es. Jetzt ist alles ausverkauft, denn das originell verpackte Teelicht und das Gebäck in ungewöhnlicher Backform war ein einmaliges Angebot, nur zu haben für die Besucher des Adventbasars der Erweiterten Realschule Freisen. Und die kamen überaus zahlreich. Schon kurz nach der Eröffnung hatten sich die drei Stockwerke des Schulhauptgebäudes in einen vorweihnachtlichen Marktplatz verwandelt.In den Klassenzimmern waren aus grauen Lehrerpulten und Schülertischen rasch kunterbunte Verkaufsstände geworden. Selbstgebasteltes und -gebackenes stand im Vordergrund des Angebotes und hinter den "Marktständen" wetteiferten die Schüler um die besten Verkaufsargumente für ihre Produkte.

Viel Wert gelegt wurde auf natürliche oder naturnahe Materialien - sowohl beim Inhalt wie auch bei der Verpackung. Gedacht waren die Produkte mitunter nicht nur für den menschlichen Gebrauch und Verzehr. Meisenknödel im Tontopf gefällig? Vielleicht geben ja auch die Käufer der attraktiven, mit Erdnüssen gefüllten Lederbeutel den Vögeln etwas ab von ihren Knabberartikeln.

Dreh- und Angelpunkt des Adventsbasars waren die beiden Cafés mit dem reichhaltigen Angebot an selbstgebackenen Kuchen und Torten.

Gewisse Ruhepunkte im hektischen Geschehen setzte auch das musikalische Rahmenprogramm. Schulleiter und Musikpädagoge Rolf Mohr hatte 150 Schüler auf der Bühne der Mehrzweckhalle um sich geschart und begleitete auf dem Klavier die Chorstimmen beim Singen weihnachtlicher Weisen. Einer der Höhepunkte dabei sicherlich das altbekannte "Jingle Bells", stilecht untermalt vom Klang vieler Glöckchen eines Pferdegeschirrs, mitgebracht von der jungen Chorsängerin Anna Benz.

Musikalisch eingestimmt hatte die Besucher zuvor schon ein von Musiklehrer Alfons Wolf geleitetes Bläserensemble, das in seiner Zusammensetzung ziemlich einmalig sein dürfte. In diesem Orchester musizieren nämlich Schüler, Lehrer, Schoolworker, Eltern und ehemalige Schüler gemeinsam. red