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Gartenbauer planen für Jubiläumsjahr

Gartenbauer planen für Jubiläumsjahr

Eitzweiler. Kreisvorsitzender Rüdiger Rauber stellte im herbstlich geschmückten Dorfgemeinschaftshaus in Eitzweiler die geplanten Aktivitäten zum hundertjährigen Bestehen des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine St. Wendel in 2012 vor

Eitzweiler. Kreisvorsitzender Rüdiger Rauber stellte im herbstlich geschmückten Dorfgemeinschaftshaus in Eitzweiler die geplanten Aktivitäten zum hundertjährigen Bestehen des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine St. Wendel in 2012 vor. Danach soll auf den Festkommers verzichtet und stattdessen unter dem Motto: "100 Jahre - 100 Aktivitäten" gefeiert werden: Beispielsweise mit repräsentativen Veranstaltungen an exponierter Stelle, verschiedenen Wettbewerben, attraktive Fahrten, Apfelsaftpressen, Brennertage und Baumpflanzungen. Die Delegierten des Verbandes stimmten dieser Ideensammlung einstimmig zu.Geschäftsführer Michael Keller konnte in seinem Rückblick auf zahlreiche Aktivitäten in 2009 verweisen und nannte beispielsweise den Kreisgartentag in Niederlinxweiler, den Tag des Baumes in Überroth, die Fuchsientaufe in Winterbach, Schnittkurse für Ziersträucher, durchgeführte Bodenproben und ein Seminar über Pilze. Mit den Vereinen Hundling, Woustviller und Hambach wurde die Freundschaft über die Grenzen hinweg weiter gepflegt und ausgebaut. Mit einem Plus von 42 erhöhte sich die Zahl der Mitglieder des Kreisverbandes auf 6307. Landrat Udo Recktenwald sprach in seinem Grußwort von Dank, Anerkennung und Respekt. "Die Vereine des Kreisverbandes leisten einen hervorragenden Beitrag zum aktiven Natur- und Umweltschutz, zum Erhalt der Gartenkultur, Pflege der Kulturlandschaft und zum Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft". Der Kreisverwaltungschef versprach, die Zuwendungen an die Obst- und Gartenbauvereine beizubehalten. Eitzweilers Ortsvorsteher Gerald Linn freute sich außerdem ziemlich darüber, dass einer der ältesten Gartenbauvereine im Kreis St. Wendel diese Versammlung ausrichten durfte, und rief die dort versammelten Delegierten dazu auf, die neuen Herausforderungen ebenfalls anzunehmen. Als neue Vorsitzende wurden in diesen Kreis Susanne Ost vom Obst- und Gartenbauverein Baltersweiler und Oskar Schmitt vom Furschweiler Verein in diesen Kreis aufgenommen. Sie lösten Fridolin Lißmann und Monika Grün ab. Dr. Nikolaus Götz stellte anschließend die Entwicklung des Obst- und Gartenbaues und die Geschichte seiner Vereine im Saarland und in der Pfalz vor.

Auf einen BlickDie Silberne Rose, die höchste Auszeichnung des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine, erhielten Hilde Neis, Hermann Kreuz, beide vom Obst- und Gartenbauverein Marpingen, Kurt Wommer, Garten- und Naturfreunde Eitzweiler und in Abwesenheit Gregor Alles vom Reitscheider Verein. Neis gehörte ihrem Verein seit 1976 an und war rund 30 Jahre dessen Schriftführerin. Kreuz ist seit 50 Jahren Vereinsmitglied und war 25 Jahre lang zweiter Vorsitzender. Wommer trat dem Verein 1981 bei, war Kassierer und steht seit 2001 an dessen Spitze. se