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Auf alten Pfaden neu durch den Wald streifen

Auf alten Pfaden neu durch den Wald streifen

Im Matzenbösch erwacht ein in den 80er Jahren angelegter Lehrpfad zu neuem Leben. Alte Informationstafeln wurden aufpoliert.

Der Waldlehrpfad im Matzenbösch in Aschbach ist aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Die Klassen 3 und 4 der Pestalozzi-Grundschule, Dependance Thalexweiler, nutzen ihren Wandertag, um bei der offiziellen Einweihung als erste den 1,5 Kilometer langen Rundweg zu erkunden. Bereits in den 80er-Jahren war dort ein Waldlehrpfad angelegt worden und zwar von dem damaligen Förster Rudi Reichert, erzählte Ortsvorsteher Josef Nickolai. Das Hinweisschild "Waldlehrpfad" ist noch original erhalten. Es wurde von dem Aschbacher Bürger Gerd Rau damals entworfen und aus Holz gearbeitet. Der neue Weg führt über den alten. Revierförster Winfried Fandel erklärte nicht nur den Kindern die einzelnen Stationen des Weges. Zur Eröffnung waren auch Bürgermeister Klauspeter Brill, Arno Graf von den Stadtwerken und Mitarbeiter der KEB erschienen. 1500 Euro hat die Erneuerung samt Schildern gekostet. 1000 Euro kamen von Saartoto und 500 Euro von Kommpower-Cent, einer Aktion der Stadtwerke. Aschbach hatte sich mit dem Projekt Waldlehrpfad dort beworben. Das Holz lieferte Förster Winfried Fandel und die Schilder stellte die KEB Lebach auf.

Der neue Waldlehrpfad ist auch Teil der Klimarunde Rund um Höchsten und des neuen Wanderweges durch fünf Kreise. Fandel zeigte bei der Eröffnungstour die Bäume und Pflanzungen von vor 40 Jahren. Viele Jahre lang wurde auch immer der Baum des Jahres dort gepflanzt. In diesem Jahr ist dies die Fichte. An Schautafeln, die auf Baumscheiben einer Akazie montiert sind, kann der Wanderer alles Wissenswerte über die Bäume nachlesen.