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Heftiger Streit unter Kandidaten der Linkspartei

Merzig/Wadgassen. Der juristische Zwist im Linken-Kreisverband Merzig-Wadern dauert an: Am Freitag untersagte das Landgericht Saarbrücken dem Kreisvorsitzenden Dieter Heinrich per einstweiliger Verfügung, über die Beckinger Landtagskandidatin Dagmar Ensch-Engel weiter zu verbreiten, diese habe sich durch Urkundenfälschung und Betrug strafbar gemacht

Merzig/Wadgassen. Der juristische Zwist im Linken-Kreisverband Merzig-Wadern dauert an: Am Freitag untersagte das Landgericht Saarbrücken dem Kreisvorsitzenden Dieter Heinrich per einstweiliger Verfügung, über die Beckinger Landtagskandidatin Dagmar Ensch-Engel weiter zu verbreiten, diese habe sich durch Urkundenfälschung und Betrug strafbar gemacht. Heinrich hatte gegen sie und zwei Mitglieder des Kreisvorstandes eine entsprechende Strafanzeige gestellt.Probleme hat die Partei Oskar Lafontaines derweil auch in Wadgassen. Dort haben sich von ursprünglich neun Leuten auf der Liste zur Gemeinderatswahl am 7. Juni inzwischen sechs zurückgezogen. Sie sind aus der Partei ausgetreten und haben erklärt, keine Ratsmandate annehmen zu wollen. Die Sechs begründen dies mit der - erst nach der Listenaufstellung erworbenen - Kenntnis über eine Passion des Spitzenkandidaten Stephan Schneider. Schneider spielt Paintball; das ist ein Wettkampf, bei dem Gegner mit Farbkugeln aus Druckluft-Waffen beschossen werden. Für Schneider ein Hobby wie jedes andere, für die Sechs unvereinbar mit dem Bekenntnis der Linken zum Pazifismus. red