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CDU warnt vor geplanter Bauschuttdeponie bei Velsen

Völklingen. Die CDU-Stadtratsfraktion Völklingen lehnt die bei Velsen geplante Bauschuttdeponie strikt ab. Dies bekräftigte gestern ihr Pressesprecher Kevin Frank nach Vorstellung des Projektes im zuständigen Ausschuss. Bernhard Geber

Frank nannte folgende Gründe: Dort hätten sich bereits geschützte Tierarten angesiedelt. Die geplante Aufforstung werde um Jahrzehnte verschoben. Die Planer rechneten derzeit mit einer Verdopplung des Schwerlastverkehrs. Aber schon jetzt sei die Verkehrslage entlang der Landstraße 163 bis zur Ampelkreuzung Saarbrücker Straße/ Kokereistraße/ Saaruferstraße in Stoßzeiten chaotisch. Es werde gesagt, dass die derzeitigen Deponien im Saarland und angrenzenden Rheinland Pfalz aufgefüllt seien und Alternativen gesucht werden müssten. Dabei sei ungeklärt, welches Einzugsgebiet die Deponie in Velsen abdecken solle. Es gehe um Recyclingmaterial. Deshalb sei zu befürchten, dass der Verkehr nicht nur durch Bring-, sondern auch durch Abholdienste weiter zunehmen werde. Auch sei zu fürchten, die Lkw nicht nur über A 620 und L 163, sondern auch durch Geislautern und Luisenthal führen.



Gremien wie der Stadtrat und der Großrosseler Gemeinderat können ihre Meinung zur Deponie Velsen äußern. Die Entscheidung liegt aber - genau wie bei den Windrädern - beim Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz, das Umweltminister Reinhold Jost (SPD) unterstellt ist.