Stadtwerke Völklingen: „Befreiungsschlag“ für Völklinger Stadtwerke

Stadtwerke Völklingen : „Befreiungsschlag“ für Völklinger Stadtwerke

Zum Jahreswechsel ist bei den Völklinger Stadtwerken eine Änderung wirksam geworden, die Geschäftsführer Michael Böddeker als „Befreiungsschlag“ bezeichnet. Dem kommunalen Konzern ist es gelungen, den Sanierungskredit, den die Saar-LB ihm Mitte 2015 gewährt hatte, abzulösen und auf dem Kapitalmarkt neue Darlehensgeber zu finden. Damit sind die Stadtwerke nun frei von den Restrukturierungs- und Berichtspflichten, die die Saar-LB ihnen auferlegt hatte. Der Sanierungskredit hatte die Stadtwerke, die durchs Desaster bei der Völklinger Meeresfischzucht in Schieflage geraten waren, seinerzeit vor der Insolvenz bewahrt.

Die Umschuldung wurde möglich, weil die Völklinger Stadtwerke stille Reserven aktiviert haben. In der Folge halbiert sich der Bilanzverlust von 28 auf 14 Millionen Euro, und statt eines Minus beim Eigenkapital von sechs Millionen Euro weist die Unternehmensbilanz dort nun ein Plus von etwa acht Millionen Euro aus. Außerdem sinkt die jährliche Zinslast.

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