Leser-Reporter: Handy beim Postversand verschwunden

Nachdem Philip Bauer aus Lebach sich im Internet ein Handy für 350 Euro gekauft hatte, verschwand das Gerät auf dem Postweg spurlos. Der Verkäufer habe ihm beweisen können, dass er das Mobiltelefon ordnungsgemäß abgeschickt habe.

Doch bis heute sei das Päckchen nicht bei ihm eingetroffen, so der SZ-Leser-Reporter.

Der Absender habe sich bereits bei seiner "DHL "-Filiale über den Verbleib der Sendung erkundigt und einen Nachforschungs-Auftrag gestellt. Doch das Unternehmen habe sich bis heute weder auf den Auftrag hin gemeldet, noch auf E-Mails reagiert. Dass bei dem Dienstleister Päckchen verschwinden, wundere Bauer übrigens nicht: "Wenn ich ein Zustellfahrzeug sehe, stehen an diesem alle Türen offen und der Zusteller ist zwei Straßen weiter", schildert er seine Beobachtungen. So könne sich jeder in dem Auto bedienen.

Hans-Jürgen Thomeczek, Post-Sprecher in Frankfurt, erklärt, dass die Mitarbeiter immer wieder darauf hingewiesen werden, ihre Fahrzeuge nicht offen stehen zu lassen: "Sonst handelt der Zusteller fahrlässig." In dem Fall des SZ-Leser-Reporters sei das Handy jedoch als Päckchen verschickt worden. Dieses werde wie normale Briefe als Massensendung behandelt, deren Weg nicht nachvollziehbar sei.