Gefragt: die besten Filme gegen Rassismus

Junge saarländische Filmer sollen in vielen Formen Stellung gegen Rassismus beziehen. Und sie können sich mit ihren Ideen am Wettbewerb „Bandsalat 2014“ beteiligen. Am 28. März stehen die Sieger fest.

Unter dem Motto "I have a dream…" suchen die Studienstiftung Saar und das Saarbrücker Café Exodus beim Sonderwettbewerb "Bandsalat 2014" die besten Kurzfilme zum Thema Rassismus. Teilnehmen können Schüler, Azubis, Studierende und andere Amateurfilmer. Die besten Filme werden im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus (IWGR) im Saarland mit 1234 Euro ausgezeichnet.

Der "Arbeitskreis Film" (AK) aus Schülern und Studenten zwischen 15 und 25 Jahren richtet den Wettbewerb aus. Der AK besteht seit vielen Jahren im Café Exodus. Zum Wettbewerb führten das Exodus und die Studienstiftung Saar eine Sonderkategorie für Studierende der Saar-Hochschulen ein.

"Wir suchen Nachwuchsfilmer, die sich kreativ gegen Rassismus einsetzen", sagt Zoe Schwarz (16), Mitglied des AK Film. "Gute Filme erreichen ihre Zuschauer im Kopf und im Herzen. Sie inspirieren und können zum Umdenken bewegen", ergänzt Stella Serger (16), die sich ebenfalls im AK Film engagiert. "Mit dem Wettbewerb setzen wir uns nicht nur gegen Rassismus, sondern auch für kulturelle Vielfalt ein."

Ob Spielfilm, Doku, Musikclip oder Zeichentrick - alle Filmgenres sind möglich. In der Jury sitzt unter anderem Dokumentarfilmerin Sung-Hyung Cho, die für "Full Metal Village" den Max-Ophüls-Preis und viele weitere Auszeichnungen erhielt. Die IWGR werden seit 2009 von DGB Jugend Saar, Café Exodus, JuZ Försterstr. und Jupp Schmelz organisiert. 2014 dauern sie vom 8. bis zum 28. März. Die Filme sind am 28. März zu sehen. Dann gibt es neben den Jury-Auszeichnungen den Publikumspreis.

Teilnahmeschluss ist der 1. März 2014. Bedingungen und weitere Informationen im Internet.

cafe-exodus.de

studienstiftungsaar.de.