Polizei schnappt Täter an der Grenze zum Saarland

Fahndungserfolge : Bundespolizei stoppt Kriminelle an der Saar-Grenze

Mit gleich mehreren Haftbefehlen gesuchter Mann wandert direkt ins Gefängnis. Und auch sonst greifen sich die Fahnder etliche Gesuchte heraus.

Entlang der saarländisch-lothringischen Grenze hat die Bundespolizei bei ihrer Patrouille etliche Erfolge erzielt. Wie ein Sprecher am Behördensitz in Bexbach am Freitag (5. April) mitteilt, vollstreckten seine Kollegen fünf Haftbefehle und kümmerten sich darum, 16 Mal den Aufenthaltsort der Festgenommenen zu ermitteln. Insgesamt gelangen den Beamten am Donnerstag 26 Treffer. Dabei gingen ihnen zwei außergewöhnliche Fische ins Netz.

Darunter ein 45 Jahre alter Franzose. Nach ihm wurde mit gleich vier Haftbefehlen gesucht. Was sich der Mann zu schulden kommen gelassen hatte, ist nicht bekannt. Aber seinen Führerschein nahm ihm die Polizei ebenfalls ab. Drogen hatte er zudem dabei. Er kam ins Gefängnis, wo er ein halbes Jahr bleibt. Denn er konnte nicht die geforderten 2869 Euro bezahlen, die ihn von der Haft verschont hätten.

Bei einem Tschechen ließen die Ermittler ebenfalls keine Milde walten. Den 32-Jährigen suchte die Staatsanwaltschaft wegen des Vorwurfs des Computerbetrugs Er sollte 4185 Euro zahlen, um nicht hinter Schloss und Riegel zu müssen. Das Geld hatte er aber nicht. So endete seine Reise ebenfalls im Knast.

Mehr von Saarbrücker Zeitung