Böswilliger Vandalismus tötet Tausende Bienen

Böswilliger Vandalismus tötet Tausende Bienen

Bislang unbekannte Täter schreckten nicht davor zurück, in einem Akt von hirnlosem Vandalismus einen Bienenstock zu attackieren und dadurch mindestens das halbe Bienenvolk zu töten. Die Tat ereignete sich irgendwann zwischen Montag, 19 Uhr, und Dienstag, 17 Uhr, auf einem Privatgrundstück in der verlängerten Neuweiherstraße in Walpershofen Richtung Sauwasen (oberhalb des O-Weihers). Wie die Polizei berichtet, traten die Täter auf dem Grundstück die Eingangstür einer Holzhütte ein, zertrümmerten eine Fensterscheibe und beschädigten ein Gewächshaus. Zudem wurde an einem Gerätehaus die Holzverkleidung und ein Abtrennungsvorhang beschädigt. Der Sachschaden in Höhe von etwa 700 Euro, so die Schätzung der Polizei, ist für den Besitzer nicht das Schlimmste, sondern der Angriff auf den Bienenstock: "Den hat jemand mit brachialer Gewalt vermutlich umgetreten", so der Imker gestern im Gespräch mit der SZ.

50 000 bis 60 000 Bienen leben in so einem Bienenstock, mindestens die Hälfte von ihnen sei bereits durch die Attacke gestorben, und fällt somit natürlich auch als Blütenbestäuber aus. Ob das Bienenvolk überlebe, sei fraglich, so der Imker, der zwei Bienenstöcke auf dem Grundstück stehen hat.

Tatort Garten: Sinnloses Wüten kostete Tausende Honigbienen in Walpershofen das Leben. Fotos: Imker.

Hinweise bitte an die Polizeiinspektion im Köllertal, Tel. (0 68 06) 91 00.