Auf breiten Ketten am Bachufer

Im Rahmen der Köllerbach-Renaturierung in Walpershofen wird bei Arbeiten im Bach und am Ufer eine Moorraupe eingesetzt. Das Fahrzeug mit breiten Gummiketten und einer Ladefläche hinterlässt wegen seines geringen Bodendrucks weniger Furchen in dem Auengelände zwischen der Heusweiler und der Rotenbergstraße.

Derzeit wird die Renaturierung in diesem Abschnitt fortgesetzt. Nach Informationen des Bauleiters der RAG Montan Immobilien, Michael Boes, wird das Spezialfahrzeug für den Transport von ausgebaggertem Erdreich zu einem Lagerplatz neben der Rotenbergstraße eingesetzt. Von dort wird es später abtransportiert oder zu anderen Stellen des Bachlaufs befördert und verbaut.

Nach dem Abbruch der Eisenbrücke über den Köllerbach hat die mit der Renaturierungsmaßnahme beauftragte Firma Ebert Vegetation und Kompostiertechnologie (EVK) aus Neunkirchen eine gepflasterte Furt im verbreiterten Bachbett angelegt.

Laut Boes soll sie dem in der Nähe angesiedelten Landwirt die Überquerung des Gewässers zu den jenseits liegenden Wiesenflächen ermöglichen. Wenige Meter unterhalb der Furt soll noch eine leicht gekrümmte Bachschleife angelegt werden. Kurz vor der Ortsmitte wird eine Krainerwand (Stützwand aus übereinander gestapelten Baumstämmen) errichtet, ehe es 150 Meter unterhalb der Saarbahnbrücke mit dem letzten Renaturierungsabschnitt bis zur Kläranlage weitergeht. Die Arbeiten sollen bis zum Herbst dieses Jahres abgeschlossen sein.