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Schüler lösten mit den „Drei???-Kids“ Kriminalfall ums Gummihuhn

Püttlingen. Was ein echter Roman-Detektiv ist, der kann schon mal einem verschlossenen Koffer mit Sprengstoff zu Leibe rücken. Spannend war's, als Ulf Blanck in der Viktoria-Schule seine berühmten jungen Kriminalisten vorstellte. Carolin Merkel

"Guten Morgen, Herr Autor", begrüßten die Jungen und Mädchen des vierten Schuljahres der Viktoria-Grundschule in Püttlingen den Jugendbuchautor Ulf Blanck. Der ist in Zusammenarbeit mit dem Friedrich Bödecker Kreis derzeit auf Rundreise durch das Saarland. Dank der finanziellen Unterstützung durch den Schulförderverein konnte er auch an der Viktoria-Grundschule Station machen. Im Gepäck hatte der Autor neben zahlreichen Bänden der Kinder-Krimireihe "Die Drei??? Kids" auch einige Requisiten.

So lässt Blanck, Jahrgang 1962, ganz schnell die frühe Stunde vergessen, die aufgeweckten Grundschüler werden schließlich selbst zu Detektiven und lösen den einmaligen Fall um "Paul Chicken". Den hat er eigens für die Autorenlesung erfunden, sein erstes Buch mit dem Titel "Panik im Paradies" ein wenig umgeschrieben, um so auch bei den eingefleischten Fans Hochspannung zu erzeugen. Als Blanck gleich zu Beginn fragt, wer denn "Die Drei??? Kids" kennt, fliegen alle Hände in die Luft, ob als Buch, Hörspiel oder Film, die Jungen und Mädchen kennen die Geschichten rund um die drei Nachwuchsermittler Justus, Peter und Bob. Sogar der Ort des Geschehens, Rocky Beach, ist einigen Kindern bekannt.

Die "Fragezeichen-Kids" sind, für ein jüngeres Publikum, aus den berühmten "Drei Fragezeichen" hervorgegangen, inzwischen gibt es auch von den "Kids" 63 Folgen, 40 davon - darunter die erste von 1997 - hat Blanck geschrieben.

Aber nicht nur mit den Helden in den Geschichten, auch mit der Ermittlungsarbeit von Detektiven kennen sich die Schüler gut aus. So gilt es quasi als Warm up vor der Lesung, erst einmal Fingerabdrücke zu sichern, eine Taschenlampe und eine große Lupe für den anstehenden Fall bereitzulegen. Und dann geht es los.

Mucksmäuschenstill ist es, als Blanck zu lesen beginnt. Alle wollen wissen, was für ein Fall sich anbahnt und sind mit Feuereifer dabei, als es darum geht, die vier Zahlenschlösser an dem Alukoffer aus der Geschichte zu knacken. Mit großen Augen verfolgen die Schüler , wie Blanck schließlich versucht, den Koffer zu sprengen. Dann ist es soweit und er zaubert ein Gummihuhn hervor - die Suche nach dem Verursacher der vielen Fehlalarme, mit denen sich die örtliche Feuerwehr herumschlagen musste, war erfolgreich. "Das ist schon das Wichtigste, dass am Ende des Kriminalromans der Fall auch gelöst wird", erklärt der Autor.

Gerne steht er den Schülern Rede und Antwort. Vor allem wollen die jungen Leser wissen, warum es keinen Band gibt, in den sich "Die drei???" kennenlernen. Die Frage, wie der erste Autor, Robert Arthur , Schöpfer der "Drei???", zu der Idee kam, wird wohl ein ungelöster Fall bleiben. Mit einer Autogrammkarte für jeden Schüler verabschiedete sich der Autor, nicht ohne an die Kinder zu appellieren: "Nutzt es aus, es gibt so viele Bücher, lesen macht Spaß, und vielleicht könnt ja auch ihr später einmal selbst Geschichten schreiben."