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| 13:56 Uhr

Von außergewöhnlich kalt zu heiß

Wetter-Kapriolen. Dass auch im Sommer arktische Luftmassen nach Mitteleuropa vordringen können, haben wir nun zu spüren bekommen: Im Köllertal wurde bei diesem "Frühherbsteinbruch" am Mittwoch tags die sehr kühle Talsohle mit Temperaturen um 14 Grad erreicht. Und gestern Morgen wurde nach einer klaren Nacht mit nur vier Grad die tiefste Temperatur im August seit 1995 gemessen. Jörg Hoffmann

Die von Nordwesten gestern Abend übergreifende Warmfront des Islandtiefs Finni vertreibt aber nun die kalte Luft und bereitet den Weg für das sich nach Deutschland verlagernde Hoch Egbert, das spürbar wärmere Sommerluft im Gepäck hat. Zu Wochenbeginn sind Temperaturen um 30 Grad möglich. Heute zieht die Warmfront durch, dabei kann es anfangs noch etwas regnen, später ist es bei starker Bewölkung trocken. Nachmittags macht sich mit Aufheiterungen bereits Wetterbesserung durch steigenden Luftdruck bemerkbar. Mit Höchstwerten zwischen 20 und 22 Grad wird es schon wärmer als an den Vortagen. Ab Samstag etabliert sich Hoch Egbert über Mitteleuropa und dehnt sich weiter bis nach Skandinavien aus, so dass der Sommer ein eindrucksvolles Comeback feiert.

Der Samstag zeigt sich teils heiter, teils bewölkt und trocken mit bis zu 25 Grad. Am Sonntag klettert das Thermometer bei viel Sonnenschein auf Werte um 27 Grad. Zu Wochenbeginn geraten wir auf die Westflanke des sich zum Baltikum verlagernden Hochs, wodurch heiße Mittelmeerluft angesaugt wird. So dürfen wir uns Montag und Dienstag auf sonniges Wetter bei hochsommerlichen 28 bis 31 Grad freuen. Allerdings können sich zur Wochenmitte neue atlantische Tiefausläufer als Spielverderber erweisen und diese wohl letzte Hochsommerphase beenden. Am Mittwoch soll eine Gewitterfront mit nachfolgender Abkühlung übergreifen. Danach könnte sich wieder freundliches Spätsommerwetter bei Temperaturen zwischen 22 und 25 Grad einpendeln.