Bamberg grüßt Großrosseln

Ein alter Bekannter hat sich mal wieder bei SZ-Redakteur Bernhard Geber gemeldet.

Kennen Sie noch Horst Lange aus Ludweiler? Er war lange Mitarbeiter unser Zeitung, bevor er vor sechs Jahren nach Bamberg zog, um dort zusammen mit seiner Frau den Ruhestand zu genießen. Aber ganz konnte es Horst Lange doch nicht lassen. Er schreibt gelegentlich für eine fränkische Regionalzeitung. Für die war er unlängst in einer Ratssitzung in der Kleinstadt Baunach. Dort wurde der Neubau einer Turnhalle beschlossen. Lange berichtete ausführlich. Doch da ist ihm etwas unterlaufen, was er selbst "Der Druckfehlerteufel oder die verdrängte Erinnerung" nennt. Lange hatte in dem Text statt Baunach durchgehend "Großrosseln" geschrieben.

Und die Redaktion merkte nichts - oder vertraute ganz einfach einem alten Profi. Sie setzte das Wort Großrosseln auch noch in die Schlagzeile. Diese lautete dann: "Sanierung wird teuer - Die Renovierung der Schule in Großrosseln kommt auf 3,2 Millionen Euro ."

Ab und zu telefonieren wir ja noch miteinander. Und als Lange das erzählte, haben wir gemeinsam herzhaft gelacht. Horst Lange hatte ja schon immer auch dann Humor , wenn er selbst mal etwas daneben gelegen hatte. Und er hat uns dann auch noch den betreffenden Zeitungsabschnitt geschickt.

In unserem Großrosseln wäre man sicher froh, wenn man noch 3,2 Millionen Euro zum Ausgeben hätte. Nichtsdestotrotz: Dennoch: Schöne Grüße aus Bamberg nach Großrosseln und in die alte Heimat!