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Naturnahe Gärten wurden in St. Ingbert ausgezeichnet

Gartenwettbewerb in St. Ingbert : Naturnahe Gärten wurden ausgezeichnet

In diesem Jahr gab es erstmals auch Plaketten für die Schaffung von Insekteninseln.

Mit einer Urkunde, einer Gartenplakette und einem Körbchen mit heimischen Wildstauden wurden im Rahmen des Biosphärenmarktes Gartenbesitzer, deren Gärten eine hohe ökologische Vielfalt aufweisen, ausgezeichnet. Schon zum fünften Mal wurden im Rahmen des Gartenwettbewerbs in St. Ingbert Bürger gesucht, die ihren Privatgarten, Vorgarten, Balkon oder ihre Terrasse naturnah bewirtschaften und pflegen. Auch Kita- und Schulgärten oder die Außenanlagen von Firmen konnten angemeldet werden. Die Kriterien für einen naturnahen Garten wurden bei den Gartenbesichtigungen im Juli und August überprüft. Die Teilnehmer freuten sich auf die Jury, um ihre Gärten vorzustellen und Tipps zum Beispiel zu heimischen Pflanzen oder der Anbringung von Nisthilfen im Rahmen der naturnahen Maßnahmen zu erfahren oder einfach, um zu zeigen, was sie gegenüber dem Vorjahr alles in ihrem Garten verbessert haben.

15 Gärten wurden ausgezeichnet, davon erhielten 13 Teilnehmer die Plakette „Naturnaher Garten“. Ein Vereinsgelände und ein Teil eines Vorgartens erhielten die neu kreierte Plakette „Insekteninsel 2021“, um deren Engagement für die Schaffung von Insekten-Rückzugsorten auszuzeichnen. Die Auszeichnung der Preisträger übernahmen Umweltminister Reinhold Jost, Oberbürgermeister Ulli Meyer und der Beigeordnete Markus Hauck.

Viele Tipps und Anregungen bekamen auch diejenigen, die noch nicht die Kriterien eines naturnahen Gartens erfüllen, um weiter erfolgreich naturnah zu gärtnern, um schließlich doch die Plakette „Naturnaher Garten“ zu erhalten. Dabei haben auch kleine Flächen eine Wertigkeit für die Gesamtstadt und bilden einen Anreiz einfach mal anzufangen.

Wie die Besichtigungen anlässlich des Gartenwettbewerbs in den letzten Jahren deutlich gezeigt haben, gibt es in St. Ingbert mehr naturnah gestaltete Gärten als gedacht.

Der Gartenwettbewerb wird veranstaltet mit Unterstützung des Nabu St. Ingbert, des Garten- und Landschaftsbaubetriebs Wagner & Günther, der VHS und des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz.