Gehnbachfest: Die zweite Bank ist zu bewundern

Gehnbachfest : Die zweite Bank ist zu bewundern

Nach dem Gehnbachfest soll die Greth-Bank bei der Matz-Bank aufgestellt werden.

Die Gehnbachfreunde laden von Freitag bis Sonntag, 20. bis 22. Juli, zu ihrem diesjährigen Gehnbachfest an der Ecke Gehnbachstraße 231/ Zum Nassauer Graben ein. Am Freitag gibt es ab 17 Uhr ein „Nachtessen“ mit Flammkuchen und saarländischen Grillspezialitäten wie dem Gehnbachsteak. Um 18 Uhr schießt der Schützenverein 1897 St. Ingbert das Fest an, ab 19 Uhr spielt „Rebelsoul“. Die Band hat an diesem Abend ein besonderes „Schmankerl“ dabei.

Auf Bitte der Gehnbachfreunde haben die Musiker eine Rockballade über die Mordgeschichte um Matz und Greth komponiert, die dort ihre Premiere haben wird. Während der Festivitäten kann auch die Ergänzung zur geschnitzten „Matz“-Bank, die an den Mordfall um Matz und Greth erinnert und die die Gehnbachfreunde vor kurzem in der Gehnbach aufgestellt haben, bewundert werden. Kettensägen-Schnitzer Andreas Müller hatte eine zweite Bank, die Matz‘ Frau Greth, seine Mörderin zeigt, geschaffen. Diese Sitzgelegenheit wird in Kürze auf dem gleichen Weg am Wanderweg hinter der Straße „Am Schlackenberg“ aufgestellt.

Der Samstag beginnt um 14 Uhr mit Kaffee und Kuchen, ab 19 Uhr gibt’s musikalische Unterhaltung mit „Hugos Corner“. Der Sonntag wird um elf Uhr mit einem Frühschoppen eingeläutet, bei dem es mit der litauischen Folkloregruppe Onuškis einen der Höhepunkte des Nachbarschaftsfestes geben wird. Sie wird anlässlich des 100-jährigen Bestehens ihrer Heimat Litauen ein besonderes folkloristisches Programm bieten. Außerdem spielen die „Gehnbachbuam“ (Andreas Theis und Felix Derschang) auf.

Salat- und Kuchenspenden sollten bis jeweils 13 Uhr abgegeben werden.

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