Kürbismarkt auf dem Eschenhof von Familie Weingart

Kürbis in vielen Varianten : Großer Kürbismarkt auf dem Eschenhof

Auf dem Eschenhof, zwischen Blieskastel und Biesingen, hatten Kürbis-Fans vor kurzem ihre helle Freude. Der Hofladen hatte zu einem Kürbismarkt geladen und natürlich drehte sich viel um die Hauptattraktion des Festes, den Kürbis.

So gab es Kürbissuppe, Kürbiskernbratwurst, Kürbiskuchen, Waffeln und Kürbis-Secco. Von den sonst in großer Zahl angebotenen Zier-, Speise- und Halloween- Kürbissen waren diesmal nicht mehr viele Exemplare vorhanden – der Hofladen hatte die meisten bereits ausgegeben, sie stehen in den Vorgärten oder der Haustreppe als Zierde.

Dafür bot der der kleine Landmarkt mit regionalen Hobbykünstlern und ihren selbst gefertigten Bastel- und Filzarbeiten eine breite Palette. Erstmals dabei war Clivia Scheller aus Blickweiler mit lustigen Stofftierchen als Blickfang für Zuhause. Schon länger dabei war Anke Rohe aus Mimbach, die seit sechs Jahren Holz- und Stricksachen anfertigt.

Den Stand des Bienenzuchtvereins Blieskastel und Umgebung betreute Franz Müller. „Im Rahmen des Kürbismarktes sind wir mit unserem Verein stets vor Ort, geben gerne Auskunft über die Zucht der Bienen und die Honigernte“, sagte Franz Müller, der 1983 beruflich von Frankfurt nach Blieskastel kam und im selben Jahr bereits den ersten Bienenstock in den Garten aufstellte.“ Seit dieser Zeit bin ich im Bienenzuchtverein, der in diesem Jahr 130 Jahre alt wird, an vielen Fronten tätig.“

Der Eschenhof, der den Kürbismarkt veranstaltet, wurde 1960 erbaut und befindet sich im Besitz der Familie Weingart. „Wir bewirtschaften hauptsächlich Grünland, auf dem Kartoffeln, Rüben und Kürbisse angebaut werden. 25 Mutterkühe der Rassen Limousin, Pferde, Ponys, Gänse, Hühner, Katzen und ein Hund vervollständigen das Bild. Unsere Spezialität ist das Rindfleisch, das als „Baby-Beef“ angeboten wird, das ist ein besonders zartes und mageres Fleisch“, erklärte uns Christel Weingart vom Hof- Team.

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